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Umweltbundesamt: Weniger Subventionen für deutsche Bauern in Ordnung


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Umweltbundesamt: Weniger Subventionen für deutsche Bauern in Ordnung

01.12.2010, 18:02 Uhr | dapd, dapd

Umweltbundesamt: Weniger Subventionen für deutsche Bauern in Ordnung. Deutsche Bauern bekommen überdurchschnittlich viel an EU-Subventionen (Foto: imago)

Deutsche Bauern bekommen überdurchschnittlich viel an EU-Subventionen (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Chancen für den Agrarstandort Deutschland sieht das das Umweltbundesamt (UBA) als "insgesamt sehr gut" an, auch wenn die Ende November vorgestellten EU-Reformpläne den Bauern weniger Subventionen bringen. Zur Zeit erhalten deutsche Landwirte 6,9 Milliarden Euro pro Jahr Fördermittel von der EU. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erklärte UBA-Präsident Jochen Flasbarth, dass deutsche Bauern zugunsten ihrer ärmeren Berufskollegen im Baltikum, Rumänien und Bulgarien Verzicht leisten müssten.

Im Schnitt 340 Euro für deutsche Bauern

Die Annahme, dass die Beitrittsstaaten in Osteuropa langfristig die großen Unterschiede bei den Direktzahlungen akzeptieren, sei absolut unrealistisch, betonte Flasbarth. Gegenwärtig bekommen deutsche Bauern pro Hektar Anbaufläche im Durchschnitt 340 Euro, ihre Kollegen zum Beispiel in Litauen dagegen nur 100 Euro.

EU-Reform stärkt Umweltschutz

Die EU-Reformpläne bedeuten nach den Worten Flasbarths keine Gleichmacherei, sondern eine maßvolle Annäherung der Prämien. "Dabei werden alle absehbar weniger bekommen, die über dem derzeitigen EU-Durchschnitt von circa 270 Euro pro Hektar liegen, also auch die deutschen Bauern." Flasbarth warb für die EU-Reform, weil damit der Umweltschutz gestärkt werde. "Je mehr man für den Umweltschutz tut, desto mehr Geld gibt es." Bei einer Kappung der Fördermittel sollten die dabei eingesparten Gelder über Agrar-Umweltprogramme an die Landwirte zurück zu geben, forderte Flasbarth.

Reform für 2014 angekündigt

Die EU-Kommission will mit den Reformplänen erreichen, dass ab 2014 die Direktzahlungen stärker von sozialen und ökologischen Kriterien abhängen: So sollen kleine Höfe durch eine neue Staffelung der Zahlungen stärker subventioniert werden. Die Zahl der benötigten Arbeitskräfte pro Hektar soll ebenfalls berücksichtigt werden. Die Direktzahlungen sollen ökologisch reformiert werden. Für bestimmte Umweltleistungen soll es einen Zuschlag geben. Das Europäische Parlament und auch die Regierungen im Europäischen Rat müssen allerdings noch zu den Plänen Stellung nehmen.

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