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Autohersteller verkürzen Werksferien


Gute Auftragslage  

Zeitung: Autohersteller verkürzen Werksferien

06.12.2010, 16:11 Uhr | dpa-AFX, dpa, dpa , dpa-AFX

Autohersteller verkürzen Werksferien. Auch bei VW werden die Werksferien wohl früher als üblich beendet (Foto: imago)

Auch bei VW werden die Werksferien wohl früher als üblich beendet (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Nachfrage nach Autos hält weiter an, deswegen verkürzen mehrere deutsche Autohersteller nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wegen der guten Auftragslage die Werksferien über die Weihnachtsfeiertage. Wie die Zeitung schreibt, laufen die Bänder im Opel-Werk in Rüsselsheim eine Woche früher als üblich. Außerdem gebe es im Januar Sonderschichten. Der Münchner Hersteller BMW verzichtet nach Angaben des Blattes in den Werken Dingolfing und Leipzig ganz auf Werksschließungen über die Feiertage.

Der Autobauer Audi fährt im Dezember zusätzliche Sonderschichten, unter anderem in Ingolstadt. VW beendet die Werksferien in Dresden, Emden und Wolfsburg demnach bereits am 3. Januar und damit eine Woche früher als üblich. Auch der Reifenhersteller Conti erwartet wegen der guten Auftragslage kürzere Werksferien.

Autohersteller blicken optimistisch ins neue Jahr

Für Deutschlands Autoindustrie scheint somit die Welt vom kommenden Jahr an wieder in Ordnung: Die Branche erwartet für 2011 Rekorde bei Export und Inlandsproduktion. Auch das zuletzt noch vergleichsweise schwache Geschäft im Inland zieht an. Auf dem wichtigen amerikanischen Markt holen die deutschen Autobauer schon mächtig auf: Im November konnten sich BMW und Daimler, VW und Audi bei ihren Kernmarken über zweistellige Absatzzuwächse freuen - das Geschäft brummt.

Beim Export prognostiziert der Verband der Automobilindustrie (VDA) für 2011 ein Plus von knapp fünf Prozent auf 4,4 Millionen Fahrzeuge. Das überträfe die bisherige Höchstmarke von 4,3 Millionen Autos von 2007. Ebenfalls um rund 5 Prozent soll die Inlandsproduktion auf knapp 5,8 Millionen Autos wachsen. "Die Kapazitäten sind sind wieder gut ausgelastet, der Auftragsbestand liegt deutlich über dem langjährigen Schnitt", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Donnerstag.

Zahlreiche Neuzulassungen erwartet

In Deutschland rechnet der VDA für 2011 mit 3,1 Millionen Neuzulassungen, das wären etwa so viele wie 2008 und rund 700.000 weniger als 2009, dem Jahr der Abwrackprämie. In diesem Jahr dürften knapp über 2,9 Millionen Autos neu zugelassen werden, sagte Wissmann. Bis Ende November waren es 2,7 Millionen. "Der inländische Auftragseingang steigt seit September stetig und mit zunehmender Geschwindigkeit", sagte er.

Derzeit liege der Auftragsbestand aus dem Inland bei 532.000 Bestellungen und damit um rund 100.000 Einheiten über dem Durchschnittsniveau der vergangenen Jahre. Wissmann bestätigte, dass es bei einigen Modellen der Oberklasse Lieferzeiten von mehreren Monaten gebe.

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