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Benzinpreise: Bundeskartellamt will Untersuchungsergebnisse vorlegen


Benzinpreise: Bundeskartellamt will Ergebnisse vorlegen

16.01.2011, 11:46 Uhr | AFP, t-online.de, AFP

Mineralölkonzerne in Deutschland unter dem Verdacht, den Benzinpreis in Deutschland künstlich in die Höhe zu treiben. Seit zwei Jahren prüft das Bundeskartellamt deshalb die Gestaltung der Preise. Nun hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle erste Resultate angekündigt. "Ende Januar gibt es die Ergebnisse. Dann müssen wir auf Grundlage der Erkenntnisse auch darüber sprechen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben", sagte Brüderle der Bild am Sonntag (BamS).

Untersuchung läuft seit 2008

Im Rahmen der sogenannten Sektoruntersuchung prüfen die Wettbewerbshüter seit 2008 die generellen Marktbedingungen. In den vier Modellregionen Hamburg, Köln, Leipzig und München mussten dazu jeweils 100 Tankstellen sämtliche Preisänderungen der vergangenen drei Jahre an die Bonner Behörde melden. Das Kartellamt prüft anhand dieser Daten, ob immer dieselben Unternehmen vorpreschen und warum der Sprit stets vor den Ferien teurer wird. Bereits im Oktober hatte das Kartellamt angekündigt, seine Prüfung in den Modellregionen zu vertiefen.

Ebenfalls untersucht wurde der Umstand, dass die Benzinpreise oft mehrfach an einem Tag rasant steigen, aber nur ganz langsam wieder sinken. "Es ärgert die Menschen, dass die Spritpreise ständig Achterbahn fahren - vor allem diejenigen, die täglich auf das Auto angewiesen sind", sagte Brüderle der "BamS". Die Benzinpreise befinden sich in Deutschland derzeit auf einem als hoch empfundenen Niveau von etwa 1,50 Euro pro Liter Superbenzin. Diesel kostete laut ADAC im Durchschnitt 1,33 Euro pro Liter.

Welche Rolle spielt E10?

Hintergrund sind vor allem die gestiegenen Ölpreise. Einen Einfluss auf die aktuelle Preisgestaltung könnte aber auch die geplante Einführung des Biosprits E10 haben. Offizieller Start dafür war der 1. Januar, allerdings brauchen die Mineralölkonzerne nach eigenen Angaben noch Monate, um alle Tankstellen umzurüsten. Branchenexperten halten es für möglich, dass der Preis für das herkömmliche Superbenzin jetzt steigt, damit E10 dann günstiger angeboten werden kann.

Unterdessen gegen Wirtschaftsexperten davon aus, dass der Spritpreis in absehbarer Zeit nicht sinken wird. So hält es der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, für sehr unrealistisch, dass die Sprit-Preise in diesem Jahr unter die Marke von 1,50 Euro fallen werden. Die Hauptursachen sieht er im hohen Rohölpreis und im schwachen Euro. Für die Zukunft will er auch einen Preis von 1,60 Euro pro Liter nicht ausschließen.

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