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Aldi soll laut Brüderle Billig-Benzin verkaufen


Aldi soll Billig-Benzin verkaufen

18.01.2011, 09:42 Uhr | oca, dapd, dapd, t-online.de

Aldi soll laut Brüderle Billig-Benzin verkaufen. Aldi Österreich macht es vor. Bald auch in Deutschland? (Foto: AP)

Aldi Österreich macht es vor. Bald auch in Deutschland? (Foto: AP)

Die Autofahrer in Deutschland stöhnen über die hohen Benzinpreise. Bundesregierung und Verbraucherschützer kritisieren die Mineralölkonzerne. Die wiederum rechtfertigen die aktuelle Entwicklung mit den hohen Einkaufspreisen am Großmarkt für Benzin in Rotterdam. Die Bundesregierung will den Ölmultis nun Druck machen. Laut Plan von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sollen Discounter wie Aldi und Lidl zu Tankstellen werden und Billig-Benzin verkaufen.. "Preise bilden sich am besten immer noch durch Wettbewerb. Wenn das Angebot steigt, sinkt der Preis", sagte Brüderle der "Bild"-Zeitung. Er würde sich deshalb über jeden zusätzlichen Wettbewerber freuen und könne Unternehmen "nur ermutigen, in den Benzinmarkt einzusteigen."

Österreicher sind Vorbild

Brüderle bezog sich damit auf Österreich, wo Autofahrer bei der Aldi Süd-Tochter Hofer zeitweise deutlich billiger tanken könnten. Während einer Sonderaktion zu Weihnachten zahlten Kunden an Hofer-Zapfsäulen in Osttirol für Diesel und Benzin 99 Cent pro Liter. Das waren dem Blatt zufolge bis zu 20 Cent weniger als an Marken-Tankstellen. Regelmäßig unterbiete der Discounter die Konkurrenz um mehrere Cent.

SPD droht mit festgelegten Höchstpreisen

Unterdessen droht der erste Politiker den Multis mit staatlich festgelegten Höchstpreisen für Treibstoffe. Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas sagte der Zeitung: "Sollten die Ölkonzerne weiter die Preisspirale willkürlich nach oben drehen, muss die Politik reagieren." Auch in Deutschland müssten dann nach dem Vorbild Luxemburgs staatliche Höchstpreise bei Benzin, Öl und Gas verhängt werden können.

Bundeskartellamt prüft die Gestaltung der Spritpreise

Unterdessen prüft das Bundeskartellamt seit zwei Jahren die Gestaltung der Spritpreise. Brüderle hat erste Resultate angekündigt. "Ende Januar gibt es die Ergebnisse. Dann müssen wir auf Grundlage der Erkenntnisse auch darüber sprechen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben", sagte Brüderle der Bild am Sonntag (BamS).

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