Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose an

...

Wirtschaftswachstum  

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose an

26.01.2011, 10:04 Uhr | AFP, AFP

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose an . Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle bei der Präsentation des Jahreswirtschaftsberichts (Foto: dpa)

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle bei der Präsentation des Jahreswirtschaftsberichts (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der deutsche Wirtschaftsaufschwung hält nach Ansicht der Bundesregierung noch lange an. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem und im kommenden Jahr weiter stark wachsen, sagte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Mittwoch bei Vorlage des Jahreswirtschaftsberichts. Demnach werden auch die Löhne steigen, die Menschen mehr Geld ausgeben und die Arbeitslosigkeit so stark sinken, dass Vollbeschäftigung realistisch ist.

Neues deutsches Jahrzehnt?

"Unsere Zahlen sind sensationell", sagte Brüderle in Berlin. Die Wirtschaft werde in diesem Jahr um 2,3 Prozent wachsen, nachdem im vergangenen Jahr mit 3,6 Prozent das höchste Plus seit der Wiedervereinigung erreicht worden war. Für 2012 rechnet die Bundesregierung mit einem weiteren Zuwachs von 1,8 Prozent. "Nach den verlorenen nuller Jahren macht schon das Wort von einem neuen deutschen Jahrzehnt die Runde", sagte der Bundeswirtschaftsminister.

Vollbeschäftigung erreichbar

Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung damit, dass im Schnitt weniger als drei Millionen Menschen arbeitslos sein werden. 2012 könnte die Arbeitslosigkeit demnach sogar auf durchschnittlich 2,7 Millionen sinken. Dies bedeute eine Arbeitslosenquote von etwa sieben Prozent. "Wir sind auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung", sagte Brüderle. Unter Vollbeschäftigung verstehe er eine Arbeitslosenquote zwischen drei und vier Prozent.

Steigende Löhne erwartet

Steigende Gewinne bei Unternehmen und sinkende Arbeitslosigkeit dürften sich auch in höheren Löhnen niederschlagen, sagte Brüderle. Die Löhne werden demnach in diesem Jahr um 2,1 Prozent steigen - nach plus 2,2 Prozent 2010 und minus 0,2 Prozent 2009. In den vergangenen Jahren hätten die Branchen durch verantwortungsvolle Tarifabschlüsse erheblich dazu beigetragen, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu verbessern.

Stark steigen laut Jahreswirtschaftsbericht Gewinne von Unternehmen und Erträge aus Wertpapieren. Dagegen brächten andere Geldanlagen wegen der niedrigen Zinsen weiter magere Renditen. Unter dem Strich dürfte das verfügbare Einkommen der Deutschen damit in diesem Jahr um 3,4 Prozent zulegen.

Teuerungsrate steigt

Hinzu komme, dass die Preise trotz nun anziehender Spritkosten weiter relativ langsam stiegen, sagte Brüderle. Die Inflation werde nach einem sehr geringen Anstieg von 1,1 Prozent im vergangenen Jahr in diesem Jahr auf 1,8 Prozent zulegen.

Verbraucher geben mehr aus

"Die Menschen blicken zu Recht optimistisch in die Zukunft, und deswegen geben sie auch wieder mehr Geld aus", sagte Brüderle. Nach einem Plus von 0,3 Prozent im vergangenen Jahr werde der private Konsum 2011 um 1,6 Prozent wachsen. Die Ausgaben der Verbraucher dürften 2011 demnach für drei Viertel der deutschen Wirtschaftsleistung stehen. Zusammen mit dem Export stehe der Aufschwung damit auf "zwei stabilen Beinen", sagte Brüderle.

Brüderle kündigte zudem an, mit ihrer Konsolidierungspolitik wolle die Regierung weitere Spielräume für Steuerentlastungen erarbeiten. "Wir müssen vor allem die Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen entlasten, so schnell wie möglich", sagte der Minister.

Auch der Export boomt

Die Exporte, die in den vergangenen Jahren die deutsche Wirtschaft gestützt hatten, dürften in diesem Jahr demnach nochmals um 6,5 Prozent zulegen. Ähnlich stark werden die Importe steigen. Niedrige Hypothekenzinsen und Anreize für Energiesanierung von Häusern werden demnach auch die Baubranche dieses Jahr nochmals um 1,7 Prozent wachsen lassen.

Schon im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft um 3,6 Prozent sehr stark gewachsen. Allerdings hatte es im Jahr 2009 als Folge der Finanzkrise einen historischen Einbruch mit einem Minus von 4,7 Prozent gegeben. Brüderle warnte, die gegenwärtige Entwicklung sei "kein Selbstläufer". Die weltweite Nachfrage nach deutschen Gütern werde nachlassen, weil vielerorts staatliche Konjunktur-Programme zurückgefahren werden. "Der Aufschwung ist extrastark, wir müssen dafür sorgen, dass er extralang wird", sagte Brüderle.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Eindrucksvoller Filmgenuss: Fernseher von Top-Marken
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018