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Facebook-Spiele: Zynga ist Milliarden wert


Farmville-Anbieter wird mit Milliarden bewertet

14.02.2011, 15:58 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Facebook-Spiele: Zynga ist Milliarden wert. Farmville und ähnliche Spiele verhelfen Zynga zu Milliarden.. (Foto: Hersteller)

Farmville und ähnliche Spiele verhelfen Zynga zu Milliarden. (Foto: Hersteller) (Quelle: Hersteller)

Bei "Farmville" erwartet den Spieler eine bunte Farm für die er verantwortlich ist. Es muss geerntet werden, Tiere wollen versorgt werden und noch Vieles mehr. Dank der großen Resonanz dieses sowie anderer Spiele wird das Vermögen des Anbieters Zynga mit sieben bis neun Milliarden bewertet, soll eine neue Finanzierungsrunde ergeben haben, berichtet das "Wall Street Journal". Zynga wolle bei Investoren etwa 250 Millionen Dollar neues Geld einnehmen. Das Unternehmen kommentierte den Bericht nicht.

Ähnliche Spiele locken die Nutzer

Die Zynga-Spiele sind kostenlos, zahlen müssen Nutzer nur für virtuelle Extras, bei "Farmville" etwa bessere Landmaschinen oder besonderes Saatgut. Damit habe das Unternehmen im vergangenen Jahr 400 Millionen Dollar verdient - bei einem Umsatz von 850 Millionen, schrieb die Zeitung.
"Farmville" habe aktuell rund 51 Millionen Nutzer im Monat, das ähnlich angelegte "Cityville" rund 96 Millionen, hieß es unter Berufung auf den Statistik-Dienst AppData. Insgesamt komme Zynga auf 275 Millionen Spieler im Monat.

Bisher soll Zynga etwa 360 Millionen Dollar an Investorengeldern eingesammelt haben, plus eine Beteiligung von Google mit unbekanntem Wert. Immer wieder wird auch über einen möglichen Börsengang spekuliert. Mit dem frischen Geld könnte Zynga auf Einkaufstour gehen. Die Firma hat heute rund 1500 Mitarbeiter.

Dotcom-Industrie wächst weiter

In der Internet-Branche wachsen die Unternehmens-Bewertungen wieder in den Himmel. Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook wurde jüngst mit 50 Milliarden Dollar bewertet und soll bereits die Marke von 60 Milliarden anstreben. Die Schnäppchen-Website Groupon wird auf 15 Milliarden Dollar taxiert, der Kurzmeldungsdienst Twitter auf acht bis zehn Milliarden Dollar. Skeptiker warnen vor einer "Internet-Blase 2.0". Die erste Internet-Blase war zum Jahr 2001 geplatzt, weil sich die überhöhten Geschäftserwartungen bei vielen Unternehmen nicht erfüllten.

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