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Energiepreise treiben Inflation


Verbraucherpreise  

Inflationsrate bleibt bei 2,0 Prozent

25.02.2011, 17:03 Uhr | AFP, dpa-AFX, dpa-AFX , t-online.de , AFP

Energiepreise treiben Inflation. Die Preise sind auch im Februar gestiegen (Foto: imago)

Die Preise sind auch im Februar gestiegen (Foto: imago)

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen weiter deutlich. Die Inflationsrate betrug in Deutschland im Februar voraussichtlich 2,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Schon im Januar waren die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent gestiegen.

Preise klettern weiter

Eine deutliche Teuerung war auch im Vergleich zum Januar 2011 festzustellen: Innerhalb eines Monats kletterten die Preise der Statistik zufolge um 0,5 Prozent in die Höhe.

Höhere Energiepreise verantwortlich für Preisanstieg

Laut Unicredit ist die Inflation vor allem durch höhere Energiepreise getrieben worden. Etwa die Hälfte der Gesamtinflationsrate von 2,0 Prozent sei auf höhere Energiepreise zurückzuführen, heißt es in einer Studie. Zuletzt waren die Preise für Benzin und Diesel deutlich gestiegen, auch Heizöl ist schon seit Monaten jeweils deutlich teurer als vor Jahresfrist. Auch die Strompreise kletterten zum Jahreswechsel besonders stark.

Mithin liege die Kernrate ohne schwankungsanfällige Komponenten bei moderaten 1,0 Prozent. "Unter der Annahme, dass die Ölpreise nicht weiter deutlich steigen, dürfte die Gesamtrate in den kommenden Monaten nicht merklich zulegen." Zweitrundeneffekte infolge sehr hoher Tariflohnabschlüsse seien derzeit nicht zu erkennen.

Preisstabilität in Gefahr?

Die Inflationsrate zieht wegen der hohen Energiekosten seit Monaten an. Im August betrug sie noch 1,0 Prozent, im September und Oktober waren es 1,3 Prozent, im November 1,5 Prozent und im Dezember 1,7 Prozent. Mit den 2,0 Prozent im Januar erreichte die Inflationsrate den für die Geldpolitik wichtigen Schwellenwert - die Europäische Zentralbank (EZB) spricht bis zu dieser Schwelle von Preisstabilität. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte erst Anfang Februar vor der wachsenden Inflationsgefahr gewarnt. Er rechnet damit, dass die Inflationsrate in der Eurozone "den überwiegenden Teil des Jahres" über zwei Prozent liegen wird. Ende des Jahres werde sie dann aber wieder sinken, sagte er.

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