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Inflation: Energieschock lässt Inflation auf 2,1 Prozent steigen


Energieschock lässt Inflation auf 2,1 Prozent steigen

11.03.2011, 18:53 Uhr | cs mit AFP, t-online.de, AFP

Inflation: Energieschock lässt Inflation auf 2,1 Prozent steigen. Inflation: Preise werden immer teurer (Foto: imago)

Inflation: Preise werden immer teurer (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Das Gespenst Inflation ist zurück. Im Februar stieg die Teuerung deutlich schneller als erwartet auf nun über zwei Prozent. Schuld waren vor allem die explodierenden Energiepreise. So mussten Bürger für Benzin (+9,4 Prozent), Heizöl (+32 Prozent) und Strom (+ 7,5 Prozent) im Februar 2011 deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahresmonat. Ohne den Preisschock bei der Energie hätte die Teuerung im Februar bei lediglich 1,2 Prozent gelegen.

Inflation steigt immer schneller

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Verbraucherpreisindex für Deutschland um 2,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Das Amt korrigierte damit seine vorläufigen Angaben, die noch bei zwei Prozent gelegen hatten. Die Preise steigen somit den vierten Monat in Folge - und das immer stärker. Im Vergleich zum Januar kletterte die Inflationsrate um ein halbes Prozent. Höher als im Februar lag die Inflationsrate zuletzt im Oktober 2008: Damals stiegen die Preise kurz vor der Wirtschaftskrise noch kräftig um 2,4 Prozent.

Inflation: Die Preisentwicklung im Vergleich (Grafik: dpa) (Quelle: dpa)Inflation: Die Preisentwicklung im Vergleich (Grafik: dpa) (Quelle: dpa) Wie bereits in den vergangenen Monaten waren vor allem die Kosten für Energie für den Preisanstieg verantwortlich. Aber auch die Preise für Lebensmittel stiegen überdurchschnittlich. Nahrung kostete im Februar 3,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Besonders stark verteuerten sich laut Statistik Obst (+ 14,7 Prozent) sowie Speiseöle- und -fette (+ 9,5 Prozent). Besonders tief in die Tasche greifen mussten Liebhaber von Weintrauben. Der Preis für die Früchte stieg um satte 42,5 Prozent. Butter wurde 16,1 Prozent teurer.

Fernseher und Notebooks billiger

Die Preise bei langlebigen Gebrauchsgütern blieben im Jahresvergleich insgesamt stabil. Deutlich günstiger wurde Unterhaltungselektronik. Hier verbilligten sich etwa Fernseher um 17,1 Prozent. Notebooks kosteten 12,1 Prozent weniger.

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