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Bauindustrie erhofft sich Milliarden-Aufträge


Baugewerbe  

Grüne Wahlerfolge: Bauindustrie erhofft sich Milliarden-Aufträge

29.03.2011, 10:46 Uhr | mfu, mfu, t-online.de

Bauindustrie erhofft sich Milliarden-Aufträge. Die Bauindustrie hofft auf neue Aufträge durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien (Foto: imago)  (Quelle: imago images)

Die Bauindustrie hofft auf neue Aufträge durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Angesichts der Wahlerfolge der Grünen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erhofft sich die deutsche Bauindustrie neue Aufträge in Milliardenhöhe: "Weil nun immer klarer wird, dass die Atomkraft deutlich kürzer zur Verfügung steht als geplant, werden wir nicht um den Ausbau fossiler Kraftwerke als Brückentechnologie herumkommen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie, Michael Knipper, der "Berliner Zeitung".

Knipper erwartet Milliardeninvestitionen

Der Verbandsfunktionär erwartet nun erhebliche Investitionen. Knipper rechnet hier mit einer Investitionssumme von 35 bis 43 Milliarden Euro bis 2020. Davon würden fünf bis sechs Milliarden Euro allein der Bauindustrie durch die erforderlichen Rohbauten zugute kommen. "Das ist für uns eine Riesenchance", sagte Knipper.

Massiver Ausbau der Netzinfrastruktur hilft der Bauindustrie

Auch vom langfristig von den Grünen angestrebten groß angelegten Umstieg auf die regenerativen Energien werde die Bauindustrie erheblich profitieren, prophezeite Knipper. "Damit zum Beispiel der durch Windkraftwerke in der Nordsee erzeugte Strom zu den Empfängern gelangen kann, ist ein massiver Ausbau der Netzinfrastruktur notwendig, was der Bauindustrie ebenfalls zugute kommt", sagte Knipper.

Auch bei den Wohnungssanierungen erhofft sich Knipper steigende Aktivitäten unter dem höheren politischen Einfluss der Grünen. "Die Grünen streben eine höhere C02-Reduktion an und die lässt sich nur durch Neubauten und Sanierungen erreichen."

Sorgen um Stuttgart 21

Sorgen hat Knipper indes angesichts des von den Grünen abgelehnten Bahnprojekts Stuttgart 21. Das Projekt habe überregionale Bedeutung. Deshalb dürfe darüber nicht in einer regionalen Volksabstimmung entschieden werden. Grundsätzlich setze er darauf, dass sich bei den Grünen die moderaten Kräfte durchsetzten und keine Deindustrialisierung eingeleitet werde, die "unseren Wohlstand und Arbeitsplätze gefährden würde."

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