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Inflation: Verbraucherpreise in Deutschland steigen im März deutlich an


Inflation: Verbraucherpreise in Deutschland steigen im März deutlich an

12.04.2011, 13:23 Uhr | AFP, oca, AFP, t-online.de

Inflation: Verbraucherpreise in Deutschland steigen im März deutlich an. Die Inflation im März liegt bei 2,1 Prozent.  Butter ist fast 30 Prozent teurer geworden (Foto: imago)  (Quelle: imago images)

Die Inflation im März liegt bei 2,1 Prozent. Butter ist fast 30 Prozent teurer geworden (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Preise in Deutschland steigen rasant an. So lagen die Verbraucherpreise im März 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Februar stiegen die Preise im März um 0,5 Prozent. Drastisch verteuert haben sich vor allem Heizöl, Diesel und Butter.

Ein höherer Wert für die Inflationsrate war zuletzt im Oktober 2008 verzeichnet worden: Damals stiegen die Preise kurz vor der Wirtschaftskrise noch kräftig um 2,4 Prozent. Hauptursache für die nun wieder deutlich steigenden Preise ist laut Statistik wie schon in den vergangenen Monaten die deutlich teurere Energie. Sie kostete 10,5 Prozent mehr als noch im März 2010.

Heizölpreise gestiegen

Besonders hoch war der Anstieg beim leichten Heizöl (plus 32,8 Prozent) sowie bei Benzin und Diesel (plus 11,2 Prozent). Teurer wurde aber auch Strom (plus 7,6 Prozent) sowie das Heizen mit Zentralheizungen und Fernwärme (plus 5,8 Prozent). Gas wurde vergleichsweise nur etwas teurer - sein Preis stieg binnen eines Jahres um 3,6 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten, die etwa ein Zehntel der Ausgaben privater Haushalte ausmachen, hätte die Inflationsrate im März laut Statistischem Bundesamt bei gerade einmal 1,0 Prozent gelegen.

Butter deutlich teurer

Die Lebensmittelpreise stiegen im März um 2,2 Prozent. Deutlich zugelegt haben die Preise für Butter, die mehr als ein Viertel (28,4 Prozent) mehr kostete als noch vor einem Jahr. Auch Obst (plus 9,8 Prozent) und Fisch (plus 4,3 Prozent) kosteten mehr. Zudem müssen die Verbraucher für Kartoffeln, Weißkohl und Weintrauben deutlich mehr bezahlen. Weniger kosteten Gemüse (minus 4,6 Prozent) und Süßwaren (minus 0,2 Prozent).

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