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EZB-Chefvolkswirt warnt vor neuer Bankenkrise


Umschuldungen  

EZB-Chefvolkswirt warnt vor neuer Bankenkrise

26.04.2011, 15:58 Uhr | dapd, dapd

EZB-Chefvolkswirt warnt vor neuer Bankenkrise. Die EZB in Frankfurt am Main (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die EZB in Frankfurt am Main (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Rund ein Jahr nach dem Ausbruch der Euro-Schuldenkrise hat der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, vor einer neuen Bankenkrise gewarnt. Wenn es in strauchelnden Euroländern zu Umschuldungen komme, sei das für die Geldhäuser riskant, sagte Stark dem ZDF-Nachrichtenportal "heute.de".

Umschuldung könnte neue Krise auslösen

"Im schlimmsten Fall könnte die Umschuldung eines Mitgliedslandes die Auswirkungen der Lehman-Pleite in den Schatten stellen", fügte Stark hinzu. Eine schwere, lokal begrenzte Haushaltskrise könne negative Auswirkungen auf das ganze europäische Bankensystem haben.

Unvorhersehbare Gefahren

Eine Umschuldung berge weitere unvorhersehbare Gefahren. "Eine Schuldenreduzierung erscheint vielleicht als der einfache Weg, aber die zugrunde liegenden Haushalts- und Strukturprobleme würden nicht gelöst", sagte Stark. In der Folge wären die betroffenen Länder "auf unabsehbare Zeit von den Finanzmärkten abgeschnitten und auf fremde Finanzhilfe angewiesen", betonte der EZB-Chefvolkswirt.

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