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Kleidung wird deutlich teurer


Modebranche  

Kleidung wird deutlich teurer

11.05.2011, 08:17 Uhr | mash, mash, t-online.de

Kleidung wird deutlich teurer. Mode wird bis 2012 mindestens zehn Prozent teurer (Foto: imago)

Mode wird bis 2012 mindestens zehn Prozent teurer (Foto: imago)

Kleidung wird teurer - in fast allen Preisklassen. Verantwortlich sind die höheren Baumwollpreise, die die Modebranche an die Verbraucher weitergibt. Die Branche argumentiert mit steigendem Kostendruck. Das berichtete das Fachblatt "Der Handel" unter Berufung auf die Katag AG, eine Einkaufskooperation für Textilhändler in Europa.

Bis 2012 Kleidung mindestens zehn Prozent teurer

Die Deutschen müssten für Mode künftig spürbar mehr ausgeben, sagte Daniel Terberger, Vorstandsvorsitzende der Katag AG, dem Fachmagazin. Die Preise für Kleidung seien in den vergangenen Monaten durchschnittlich bereits um rund fünf Prozent gestiegen, bis 2012 werde Mode noch einmal rund zehn Prozent teurer. Auch die Discounter müssten die Preissteigerungen an die Verbraucher weitergeben. Hauptgrund für die Teuerung seien die Baumwollpreise: Im Vergleich zum Vorjahr hätte sich der Preis für den Rohstoff verdreifacht.

Hohe Nachfrage und schlechte Ernten

Für den Preisanstieg sind mehrere Faktoren verantwortlich: Die Bauern reduzierten die Anbauflächen und bauten Lebensmittel- und Energiepflanzen an, Fluten in Pakistan und Australien zerstörten die Ernte, Indien verhängte einen Exportstopp und die zunehmende Nachfrage nach Kleidung aus aufstrebenden Nationen wie China oder Indien trieben die Baumwollpreise in die Höhe. Dazu behinderten Unruhen die Lieferungen aus Afrika. Auch im kommenden Jahr dürfte sich die Lage nicht entspannen.

Die Einkaufskosten sind für den Einzelhandel also bereits gestiegen - doch bislang gaben die Modehersteller die höheren Kosten laut "Der Handel" nur zu einem Drittel an die Endkunden weiter. Deshalb rechnet die Katag AG ab Anfang 2012 auch mit dem Aus für viele Modehändler.

Luxusbranche mit hoher Marge

Der Kostendruck dürfte auf Dauer auch die Textil-Discounter treffen, ihre Gewinnspanne gerate am stärksten unter Druck. Die Produktions- und Logistikkosten beliefen sich bei diesen Herstellern auf rund 50 Prozent des Warenwerts. "Auf Dauer kann niemand draufzahlen. Noch in diesem Jahr werden die Discounter die Preise heben," sagte Terberger dem Blatt. Ganz anders der Luxussektor: Herstellung und Logistik machen hier nur rund 20 Prozent des Verkaufspreises aus - da fallen die höheren Produktionskosten nicht ins Gewicht.

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