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Fall Gribkowsky: Wohl baldige Anklage gegen den früheren BayernLB-Vorstand


Presse: Bald Anklage im Fall Gribkowsky

05.07.2011, 18:48 Uhr | dpa, dpa

Fall Gribkowsky: Wohl baldige Anklage gegen den früheren BayernLB-Vorstand. Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Affäre um das Millionenvermögen des früheren BayernLB-Vorstands Gerhard Gribkowsky könnte bald vor Gericht verhandelt werden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, habe die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem spektakulären Fall nahezu abgeschlossen und wolle wahrscheinlich im Juli Anklage wegen Untreue und Steuerhinterziehung erheben.

Auch Ecclestone könnte Anklage drohen

Gribkowsky sitzt seit Januar in Untersuchungshaft. Eine Sprecherin der Behörde wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Laut "SZ" prüfen die Ermittler auch eine Anklage gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wegen Beihilfe zur Untreue - oder einen Strafbefehl gegen ihn. Auch dazu gab die Staatsanwaltschaft keinen Kommentar ab.

Für Verkauf der Formel-1-Anteile verantwortlich

Gribkowsky war bis 2008 Risikovorstand bei der Landesbank und unter anderem für den Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB an den Finanzinvestor CVC zuständig, die der Bank nach der Pleite von Medienmogul Leo Kirch als Sicherheiten zugefallen waren.

Millionen-Provisionen im Visier

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Ex-Manager für den Verkauf der Formel-1-Anteile insgesamt 50 Millionen Dollar kassiert hat. Das Geld soll er in einer österreichischen Privatstiftung angelegt haben.

Laut Zeitung soll Ecclestone den Deal mit CVC vermittelt und dafür eine Provision von gut 40 Millionen Dollar bekommen haben. Anschließend habe Gribkowsky heimlich Geld in ähnlicher Höhe bekommen - überwiesen von Firmen auf Mauritius und aus der Karibik, die zum verzweigten Netz von Ecclestones Unternehmen gehört haben sollen.

BayernLB hat auf Schadenersatz geklagt

Die BayernLB hatte Gribkowsky jüngst auf Schadenersatz von 200 Millionen Euro verklagt und von einem Zivilgericht das Vermögen ihres Ex-Managers einfrieren lassen. Das Gericht hielt es für wahrscheinlich, dass der Bank Schadenersatz zustehe.

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