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ERGO reagiert mit Transparenz-Initiative auf Skandale


ERGO reagiert auf Skandale mit Transparenz-Initiative

03.08.2011, 13:44 Uhr | AFP, dpa, dpa, AFP

ERGO reagiert mit Transparenz-Initiative auf Skandale. Ergo-Chef Torsten Oletzky (Foto. dpa) (Quelle: dpa)

Ergo-Chef Torsten Oletzky (Foto. dpa) (Quelle: dpa)

Mit Transparenz und strengeren Verhaltensregeln für ihre Berater will die ERGO-Versicherung auf die Skandale der vergangenen Wochen reagieren. Das Unternehmen wolle "Transparenz geben, auch zu Themen, bei denen wir nicht so gut aussahen", sagte ERGO-Vorstandschef Torsten Oletzky in Düsseldorf. "Wir müssen konstatieren, dass wesentliche Vorwürfe berechtigt waren", sagte Oletzky.

Im Mai war die ERGO in die Kritik geraten, als öffentlich wurde, dass im Jahr 2007 Mitarbeiter der Hamburg Mannheimer (HMI) auf Unternehmenskosten an einer Feier mit Prostituierten in Budapest teilgenommen hatten. Die HMI gehört seit dem vergangenen Jahr zur ERGO. Später war die ERGO-Gruppe wegen fehlerhafter Riester-Verträge und Vorwürfen zu Unregelmäßigkeiten bei der betrieblichen Altersvorsorge in die Kritik geraten.

Verhaltenskodex für Vertreter

Aufgrund der Vorgänge solle künftig die Abteilung für gute Unternehmenskultur gestärkt werden, kündigte Oletzky an. Auch habe sich das Unternehmen gemeinsam mit den Vertretern auf einen Verhaltenskodex geeinigt. "Der Verhaltenskodex wird dann auch Bestandteil der Vermittlerverträge sein", sagte Oletzky. Außerdem werde ERGO seine Kundenberatung verbessern und eigene Testkäufer einsetzen.

Zudem sieht die ERGO-Versicherungsgruppe ehemalige Vertreter hinter der Serie von Vorwürfen gegen das Unternehmen. Alles habe am 20. April mit einer Zeitungsanzeige aus diesen Reihen begonnen. Mit ihnen streite sich das Unternehmen um Ansprüche, sagte ERGO-Chef Torsten Oletzky. Viele Vorwürfe hätten allerdings einen wahren Kern, räumte Oletzky ein. Inzwischen habe man sämtliche Vorwürfe penibel untersucht. Oletzky nannte die Sex-Orgie für Top-Vertreter in Budapest erneut "gänzlich inakzeptabel". "Das ist den Organisatoren auch bewusst gewesen, denn sie haben sich alle Mühe gegeben, keine Spuren zu hinterlassen", sagte der ERGO-Vorstandschef.

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