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ERGO: Verbraucherschützer zeigen Versicherung wegen Betrugsverdachts an


Verbraucherschützer zeigen ERGO an

06.08.2011, 10:54 Uhr | AFP, AFP

ERGO: Verbraucherschützer zeigen Versicherung wegen Betrugsverdachts an. Ergo kämpft gegen die Negativschlagzeilen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Ergo kämpft gegen die Negativschlagzeilen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Negativ-Nachrichten um die ERGO reißen nicht ab: Verbraucherschützer haben die seit Monaten in der Kritik stehende Versicherungsgruppe angezeigt. Die Anzeige des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) laute auf den "Verdacht des Betruges durch ERGO-Versicherungsvermittler sowie des Betruges durch die Mitarbeiter des ERGO-Konzerns", zitierte das "Handelsblatt" daraus. Diese Vorwürfe sind die jüngsten in einer ganzen Reihe von Skandalen bei ERGO. Demnach schloss der Versicherungskonzern mit Unternehmen günstige Kollektivverträge zur betrieblichen Altersvorsorge ab, Vertreter hätten deren Angestellten dann aber trotzdem teurere Einzelverträge zu den normalen Konditionen verkauft.

Verbraucher sollen entschädigt werden

"Wir befürchten, dass wir bisher nur die Spitze des Eisberges sehen", sagte vzbv-Chef Gerd Billen dem "Handelsblatt". "Es geht um das Vertrauen in die private Altersvorsorge." Er forderte, dass betroffene "Verbraucher für ihre Schäden ohne Wenn und Aber entschädigt werden". Die Staatsanwaltschaft soll nun nach dem Willen der Verbraucherschützer überprüfen, wie viele Geschädigte es gibt und wie dies zu ahnden ist. "Die Versicherten, aber auch die Unternehmen, wurden hier klar getäuscht und geschädigt", sagte Billen. "Dafür müssen die handelnden Vermittler und die Verantwortlichen bei ERGO geradestehen."

ERGO-Chef kündigt Transparenz-Offensive an

ERGO-Chef Torsten Oletzky hatte zu den Vorwürfen am Mittwoch gesagt, eine Klärung solcher Beschuldigungen sei generell "sehr, sehr aufwändig". Einem Vertreter sei aufgrund verschiedener Vorwürfe aber gekündigt worden. Oletzky hatte in Reaktion auf die Skandale der vergangenen Monate zudem eine Transparenzoffensive angekündigt. ERGO war vor einigen Monaten zunächst wegen einer Reise für Vertreter der mittlerweile zur Versicherungsgruppe gehörenden Hamburg-Mannheimer (HMI) zu einer Feier mit Prostituierten in die Kritik geraten. Kurz darauf stellte sich heraus, dass die HMI auf Antragsformularen für Riesterversicherungen zu niedrige Verwaltungskosten ausgewiesen hatte.

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