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Zwangsrabatte: Pharmabranche entgehen zwei Milliarden


Zwangsrabatte: Pharmabranche entgehen zwei Milliarden

09.08.2011, 16:39 Uhr | dapd, br, dapd, t-online.de

Die Pharmaindustrie in Deutschland muss den gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr mehr als zwei Milliarden Euro Rabatt auf verschreibungspflichtige Medikamente gewähren. Das sind 1,2 Milliarden Euro mehr als noch im vergangenen Jahr, berichtete das "Handelsblatt" mit Hinweis auf aktuelle Berechnungen des Marktforschungsinstituts IMS Health.

Hintergrund ist die vor einem Jahr in Kraft getretene Regelung, nach der die Zwangsrabatte für verschreibungspflichtige Arzneimittel von 6 auf 16 Prozent erhöht wurden. Allerdings trifft die Erhöhung keine darbende Branche. Das Geschäft mit der Gesundheit ist relativ immun gegen Konjunkturschwankungen. Der Umsatz der Pharmaindustrie lag im vergangenen Jahr bei 18 Milliarden Euro. Die Gewinnmarge der 20 größten Pharmaunternehmen weltweit bezifferte das "Handelsblatt" auf 24 Prozent vor Steuern und Zinsen (EBIT), die der Automobilindustrie dagegen auf 4,6 Prozent.

Diese Fünf zahlen am meisten

Der IMS-Auswertung zufolge entfallen im ersten Halbjahr 2011 rund 27 Prozent des Rabattvolumens in Höhe von gut 1,1 Milliarden Euro allein auf fünf Unternehmen. Pfizer, Novartis, Roche, MSD und Astra Zeneca mussten den gesetzlichen Krankenkassen danach durchschnittlich 60 Millionen Euro Rabatt gewähren.

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