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Saab steht vor dem Aus


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Saab steht vor dem Aus

08.09.2011, 18:08 Uhr | AFP, dpa, dpa, AFP

Saab steht vor dem Aus. Schlechte Zeiten für Saab (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Schlechte Zeiten für Saab (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Der letzte Versuch, den schwedischen Auto-Hersteller Saab ist gescheitert: Das zuständige Gericht im schwedischen Vänersborg teilte mit, es lehne den von Saab beantragten Gläubigerschutz ab. Diesen hatte der Eigentümer von Saab, Swedish Automobile, am Mittwoch beantragt, um das Unternehmen durch einen freiwilligen Restrukturierungsprozess noch retten zu können.

Am Dienstag hatte Saab eine Halbjahresbilanz mit einem hohen Minus von 201,5 Millionen Euro vor Steuern vorgelegt. Die Bänder des Werkes in Trollhättan stehen seit April meist still, weil die Zulieferer wegen unbezahlter Rechnungen nicht mehr liefern. Im August konnte das Unternehmen seinen noch 3700 Beschäftigten zum dritten Mal den Lohn nicht zahlen.

Staat zahlt Löhne weiter

Die Produktion liegt seit April wegen unbezahlter Rechnungen von Zulieferern still. Als einzige Hoffnung auf eine dauerhafte Rettung galten knapp 250 Millionen Euro, die zwei chinesische Autounternehmen zugesagt haben. Nach dem Gerichtsentscheid gilt ein Insolvenzantrag von Gewerkschaften als wahrscheinlich. Danach könnten die Löhne und Gehälter durch einen staatlichen Garantiefonds ausgezahlt werden.

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