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RWI sieht deutliche Rezessionsgefahr in Deutschland


Konjunktur  

RWI sieht deutliche Rezessionsgefahr in Deutschland

14.09.2011, 15:10 Uhr | dapd, dapd

RWI sieht deutliche Rezessionsgefahr in Deutschland. Die Schuldenkrise sorgt für düstere Aussichten der deutschen Wirtschaft (Quelle: dpa)

Die Schuldenkrise sorgt für düstere Aussichten der deutschen Wirtschaft (Quelle: dpa)

Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) warnt vor einer wachsenden Rezessionsgefahr in Deutschland. Wegen der ungeklärten Euro-Krise und zunehmenden Spannungen im Finanzsektor korrigieren die Essener Forscher ihre Prognose für 2012 nach unten auf nur noch ein Prozent Wachstum.

"Bei einem neuerlichen drastischen Einbruch des Welthandels würde die deutsche Wirtschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück in eine Rezession fallen", heißt es in der Untersuchung weiter.

BIP-Zuwachs von nur noch einem Prozent erwartet

Für wahrscheinlicher halten die Konjunkturforscher allerdings weiterhin eine sanfte Landung nach dem stürmischen Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Quartale. Wenn es der Politik gelinge, die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum in den Griff zu bekommen, werde sich das Wachstum in Deutschland zwar deutlich abschwächen. Doch der Absturz in die Rezession könne vermieden werden.

Der Grund: Die wachsenden Spannungen im Finanzsektor hätten sich merklich vergrößert. Das Essener Institut erwartet daher für 2012 nur noch ein Zuwachs des BIP von einem Prozent. Im Juni hatten die Konjunkturforscher noch ein Plus von 1,7 Prozent vorausgesagt. Mit der Beinahe-Halbierung ihrer Wachstumsprognose folgten die Essener Experten dem Trend, den zuvor bereits das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und das Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) vorgegeben hatten.

Inflation könnte zurückgehen

Wegen des abgeschwächten Wirtschaftswachstums wird sich nach Einschätzung des RWI 2012 die Lage am Arbeitsmarkt nur noch wenig verbessern. Die Arbeitslosenquote dürfte im Jahresdurchschnitt von 7,0 auf 6,7 Prozent sinken. Die Inflationsrate dürfte wegen der schwächeren Konjunktur von 2,3 auf 1,8 Prozent zurückgehen.

Das Risiko einer weiteren Eskalation der Schuldenkrise mit erheblichen realwirtschaftlichen Konsequenzen sei allerdings beträchtlich, heißt es in Essen.

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