Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

IMK-Forscher dämpfen Wachstumsprognose


IMK-Forscher dämpfen Wachstumsprognose

13.10.2011, 07:38 Uhr | dapd, dapd

IMK-Forscher dämpfen Wachstumsprognose. Hamburger Hafen: Weniger Exporte für 2012 erwartet (Quelle: Reuters)

Hamburger Hafen: Weniger Exporte für 2012 erwartet (Quelle: Reuters)

Der Super-Aufschwung schwächt sich ab: Nach einem starken Jahresbeginn rechnet das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) nun mit einem Ende des Wirtschaftswachstums in Deutschland. Seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) schraubte das Institut für dieses Jahr um 0,8 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent zurück. Für 2012 geht das Institut sogar von einer "wirtschaftlichen Stagnation" aus.

Hauptursache für den Abwärtstrend sei die Schuldenkrise im Euroraum. "Die Eurokrise ist nicht überwunden worden", sagte der wissenschaftliche Direktor des IMK, Gustav Horn in Berlin. Diese habe zu massiven öffentlichen Sparprogrammen und zu einer Skepsis gegenüber der weiteren Entwicklung geführt. Das "strahlt aus auf die Konjunktur", betonte Horn.

Auch Export von der Entwicklung betroffen

Ebenso machen sich laut IMK die schwache wirtschaftliche Entwicklung in den USA und eine leichte konjunkturelle Beruhigung in Asien bemerkbar.

Betroffen sei auch der Export. Die Ausfuhren nehmen laut IMK 2011 zwar noch um 8,3 Prozent zu, 2012 ist aber mit einer deutlichen Verlangsamung zu rechnen. Das Institut geht im kommenden Jahr von einem Zuwachs von 3,6 Prozent aus. Es gebe eine "merklich gedämpfte Auslandsnachfrage", sagte Horn.

Forscher erwarten keine Rezession 2012

Für den deutschen Arbeitsmarkt gab das Institut Entwarnung. Die Entwicklung bleibe vorerst positiv: 2011 nehme die Zahl der Erwerbstätigen im Inland um 525.000 zu, und 2012 noch einmal um 221.000. Die Arbeitslosenquote belaufe sich 2011 auf 7,1 Prozent. 2012 werde sie noch einmal um 0,3 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent sinken.

Für 2012 schraubte das IMK seine Vorhersage für das BIP-Wachstum um 1,6 Prozentpunkte auf 0,7 Prozent herunter. Horn bezeichnete die Korrekturhöhe als "dramatisch". "Wir erwarten eine Stagnation." Mit einer Rezession rechnet das Institut aber nicht, da die Binnenkonjunktur nach wie vor recht stabil sei.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die DSL-Alternative mit LTE50, pausieren jederzeit möglich
den congstar Homespot 100 entdecken
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe