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Auch DIW rechnet mit Konjunkturabschwächung


Auch DIW rechnet mit Konjunkturabschwächung

13.10.2011, 07:35 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Auch DIW rechnet mit Konjunkturabschwächung. Ein Containerschiff  in Bremerhaven (Quelle: dpa)

Die Ausfuhren deutscher Waren haben einen Rekordwert erreicht (Quelle: dpa)

Nach dem das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) seine Konjunkturprognose für dieses und das kommende Jahr nach unten korrigiert hat, zieht das nächste Institut nach. Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht von einem deutlich schwächeren Wachstum und sinkenden Löhnen aus.

Schuldenkrise belastet Wirtschaft

Das DIW hat seine Konjunkturprognose für Deutschland deutlich gesenkt. Die Berliner Ökonomen rechnen damit, dass die deutsche Wirtschaft 2012 nur noch um ein Prozent wachsen wird. Im Sommer hatte das Institut noch ein Wachstum von 1,8 Prozent prognostiziert. Für das laufende Jahr reduziert das DIW seinen Wachstumsausblick von 3,2 auf 2,8 Prozent.

Die internationale Schuldenkrise belaste zunehmend auch die deutsche Wirtschaft, begründet das DIW seine ungünstigere Prognose. "Die Stimmungsindikatoren haben sich bedenklich verschlechtert", sagte Deutschland-Experte Simon Junker. Auch wenn sich Deutschland bislang noch recht robust gezeigt habe, werde die große Verunsicherung der Unternehmen und Verbraucher ihren Tribut von der Realwirtschaft fordern.

Löhne werden vermutlich sinken

Der erwartete Abschwung werde auch auf dem Arbeitsmarkt und im Geldbeutel der Bundesbürger Spuren hinterlassen. Nach Einschätzung des DIW werden deshalb Löhne und Beschäftigung im nächsten Jahr vorübergehend leicht zurückgehen.

Für die Weltwirtschaft verdüstern sich die Aussichten ebenfalls. "Die Zeit des großen Aufschwungs ist vorbei", so DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Das Institut geht sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr von einem globalen Wachstum von rund vier Prozent aus. Vor allem die westlichen Industrieländer dürften gefährlich nah an eine Stagnation herankommen. Stützend dürfte hingegen vor allem das Wachstum in den Schwellenländern wirken.

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