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Institute rechnen mit harter konjunktureller Bremsung


Deutscher Wirtschaft droht Vollbremsung

13.10.2011, 11:35 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Institute rechnen mit harter konjunktureller Bremsung. Deutschlands Exportwirtschaft steht ein mageres Jahr bevor. (Quelle: dapd)

Deutschlands Exportwirtschaft steht ein mageres Jahr bevor. (Quelle: dapd)

Der deutschen Wirtschaft droht nach zwei Aufschwungjahren 2012 wegen der Euro-Schuldenkrise eine Vollbremsung. Die führenden Forschungsinstitute gehen nach einem Plus von fast drei Prozent im laufenden Jahr dann nur noch von einem mageren Wachstum von 0,8 Prozent aus. Das erfuhren die Nachrichtenagentur dpa und die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" aus Kreisen der Institute, die am Donnerstag ihr traditionelles Herbstgutachten vorstellen.

Scharfe Kritik an Euro-Krisenmanagement

Deutschland könnte sogar in eine Rezession schlittern, sollten die Euro-Länder die Schuldenkrise nicht eindämmen können. Doch selbst ohne eine Eskalation der Krise droht der Wirtschaft ein deutlich schwächeres Wachstum. Deutschland kann sich damit den größeren Risiken in der Weltwirtschaft und den negativen Folgen der Euro-Schuldenkrise nicht länger entziehen. Noch im Frühjahr hatten die Experten für 2012 ein Wachstum von 2,0 Prozent vorhergesagt.

Gutachter kritisieren Anleihe-Käufe durch EZB

Die Konjunkturforscher, die die Bundesregierung beraten, üben in ihrem Herbstgutachten auch scharfe Kritik an der bisherigen Euro-Rettung. Diese sei zu zögerlich und liefere immer noch kein Rezept, um der Krise Herr zu werden. Nun müsse hektisch ein Konzept für die Rekapitalisierung der Banken gefunden werden. Die massiven Käufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) seien ein Fehler gewesen und würden die Unabhängigkeit der EZB infrage stellen.

Gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt

Trotz des schwachen Wirtschaftswachstums im kommenden Jahr wird die Arbeitslosigkeit weiter sinken. Die Institute erwarten für dieses Jahr im Jahresschnitt knapp unter drei Millionen Arbeitslose, 2012 werden dann noch gut 2,8 Millionen Menschen ohne Job sein. Dies berichteten das "Handelsblatt" und die "Welt" aus mit dem Herbstgutachten vertrauten Kreisen. Die Arbeitslosenquote sinkt demnach von 7,7 Prozent in 2010 auf 7,0 Prozent in diesem und 6,7 Prozent im kommenden Jahr.

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