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Konjunktur: Ostdeutschland hängt Westdeutschland ab


Der Osten hängt in Sachen Krise den Westen ab

14.11.2011, 11:07 Uhr | dapd, t-online.de, dapd

Konjunktur: Ostdeutschland hängt Westdeutschland ab. Die Chemiewerke in Leuna: Die ostdeutsche Wirtschaft trotzt zurzeit der Krise (Quelle: imago images)

Die Chemiewerke in Leuna: Die ostdeutsche Wirtschaft trotzt zurzeit der Krise (Quelle: imago images)

Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sind auch 20 Jahre nach der Wende enorm. Doch der Osten holt auf. Und beim Thema Schuldenkrise haben die neuen Bundesländer sogar die Nase vorn. Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) berichtet, kommt der Osten besser durch die Krise als der Westen. Vor allem die Lage kommt dem Osten dabei zugute.

Exportindustrie holt auf

"Die Exportindustrie dürfte 2012 gegenüber dem Westen sogar aufholen. Anders als in früheren Umfragen sind die exportierenden Unternehmen etwas optimistischer als im Westen", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Leipziger Volkszeitung". Dennoch verlangsame sich das Konjunkturtempo auch im Osten spürbar. Die Geschäftserwartungen im bundesweiten Vergleich seien aber recht stabil.

Ein wesentlicher Grund für das verhältnismäßig gute Abschneiden des Ostens sei die größere Bedeutung der Wachstumsmärkte in Mittel- und Osteuropa für die ortsansässigen Betriebe. Dadurch falle die schwache Entwicklung etlicher Staaten im Süden und Westen Europas weniger ins Gewicht.

Zehntausende neue Arbeitsplätze

"Insgesamt ist derzeit bei den Unternehmen im Osten von der Krise noch wenig zu spüren - die Lageeinschätzung der Betriebe ist im Herbst sogar noch etwas besser als im Frühsommer." Für das kommende Jahr rechnet der DIHK deshalb mit rund 30.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in den neuen Bundesländern.

Dabei dürfte der Fachkräftemangel für die Unternehmen zu einem immer größeren Problem werden. Denn die fehlenden Mitarbeiter bremsten das Wachstum. „Der Fachkräftemangel bremst schon heute die Beschäftigungsdynamik in den neuen Ländern“, sagte Wansleben. Fast jedes dritte Unternehmen schätze den Fachkräftemangel mittlerweile sogar als  konjunkturelles Hauptrisiko ein.

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