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Inflation sinkt


Inflation sinkt

16.01.2012, 16:04 Uhr | t-online.de , t-online.de

Inflation sinkt. Inflation immer noch über zwei Prozent (Quelle: imago images)

Inflation immer noch über zwei Prozent (Quelle: imago images)

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im November im Jahresvergleich um 2,4 Prozent gestiegen. Die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – blieb damit deutlich über der Zwei-Prozent-Marke, bei der die Europäischen Zentralbank (EZB) noch von Preisstabilität spricht. Sie hat sich jedoch den zweiten Monat in Folge etwas abgeschwächt (Oktober 2011: + 2,5 Prozent; September 2011: + 2,6 Prozent). Damit bestätigte das Statistische Bundesamt sein vorläufiges Ergebnis für den Verbraucherpreisindex von November.

Kaffee verteuert sich um 19 Prozent

Zu den Preistreibern gehörte insbesondere Energie. Die Preise verteuerten sich um durchschnittlich 11,1 Prozent. Hier verteuerte sich vor allem leichtes Heizöl um 28,5 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im November 2011 bei 1,4 Prozent gelegen.

Aber auch die Preise für Nahrungsmittel und Getränke zogen um 2,8 Prozent an. Besonders Speisefette und Speiseöle ( plus 14,7 Prozent) wurden deutlich teurer. Aber auch des Deutschen liebstes Lieblingsgetränk, der Kaffee, verteuerte sich um 19 Prozent. Lediglich Gemüse ( minus 7,7 Prozent) wurde günstiger.

Computer und Handy werden deutlich günstiger

Insgesamt verteuerte sich die Gruppe der Verbrauchsgüter um 5,2 Prozent. Neben Energie und Nahrungsmitteln verteuerte sich Tabakwaren wie Zigaretten um 3,6 Prozent. Die Preise für Gebrauchsgüter lagen im Durchschnitt zwei Prozent über ihrem Vorjahrsniveau, wobei sich einzelne Güter wie Notebooks oder Mobiltelefone zum Teil deutlich verbilligten.

Nur moderat erhöhten sich binnen Jahresfrist die Preise für Dienstleistungen insgesamt mit plus 1,1 Prozent. Bestimmend war hier weiterhin die Preisentwicklung bei Nettokaltmieten mit plus 1,2 Prozent, für die private Haushalte gut ein Fünftel ihres Gesamtbudget ausgeben. Auffällig war bei den Dienstleistungen der Preisanstieg bei Flugtickets (plus 16,5 Prozent). Der Preisrückgang beim Bildungswesen (minus 12,6 Prozent) ist insbesondere auf die Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen zurückzuführen.

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