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Wirtschaftsrangliste: München vorn - Kassel holt auf


Wirtschaftsranking: München vorn - Kassel holt auf

23.12.2011, 15:55 Uhr | dpa-AFX, dapd, dapd, dpa-AFX

Wirtschaftsrangliste: München vorn - Kassel holt auf. Dynamiksieger im Städteranking: Kassel (Quelle: imago images)

Dynamiksieger im Städteranking: Kassel (Quelle: imago images)

München ist einer Studie zufolge erneut die Stadt mit der stärksten Wirtschaft in Deutschland. Wie in den vergangenen Jahren gewinnt die bayerische Landeshauptstadt auch das Städteranking 2011 der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der "Wirtschaftswoche" mit großem Abstand. Kassel und die Großstädte im Osten holen laut der Untersuchung am schnellsten auf.

München ist Spitzenreiter

Wissenschaftler hatten für die 50 größten Städte etwa 90 sozio-ökonomische Faktoren von Einkommen bis Kriminalität ausgewertet. Die Experten erstellten zwei Ranglisten - eine zum wirtschaftlichen Niveau mit München an der Spitze und die andere zur jüngsten Entwicklung, in der Kassel vorn liegt.

Ostdeutsche Städte dominieren Top Ten

In der nordhessischen Stadt hat sich der Untersuchung zufolge von 2005 bis 2010 der Arbeitsmarkt am stärksten verbessert. Auch bei anderen Indikatoren schnitt Kassel gut ab. Unter den Top Ten des Dynamikrankings finden sich außerdem sieben ostdeutsche Städte, angeführt von Leipzig und Erfurt. Den größten Wohlstand und die beste Arbeitsmarktleistung genießen demnach aber weiter die Münchner.

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In keiner deutschen Stadt sei der Wohlstand höher und die Lage am Arbeitsmarkt besser. Wenn sich die Arbeitsmarktdaten weiter verbesserten, könne die bayerische Landeshauptstadt sogar als erste Metropole in Deutschland zur Vollbeschäftigung zurückkehren, sagte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr.

Auf Rang zwei landete Stuttgart, gefolgt von Münster, das sich in diesem Jahr knapp vor Karlsruhe schieben konnte. Erlangen, das bei der Studie im Vorjahr nur knapp hinter München lag, und Stralsund, der vergangene Dynamiksieger, wurden bei der diesjährigen Untersuchung nicht mehr erfasst.

Autobauer bringen Kassel nach vorn

Die Nordhessen profitieren von ihren Standorten der Autobauer Daimler und Volkswagen, hoben die Auftraggeber der Studie hervor. In München sei die Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft um die Technische Universität ein zentraler Treiber. Trotz der guten Entwicklung der Städte im Osten gilt dort die Abwanderung junger Menschen als Gefahr für den Aufschwung.

Die positive Arbeitsmarktentwicklung in den neuen Bundesländern lege nahe, dass in den Großstädten inzwischen ein selbsttragender Aufschwung stattfinde, sagte der stellvertretende Chefredakteur der "Wirtschaftswoche", Henning Krumrey. Unter den zehn Spitzenreitern beim Rückgang der Hartz-IV-Empfänger lägen sechs Städte aus dem Osten.

Gefahren sieht die Untersuchung dagegen vor allem im äußersten Westen der Bundesrepublik. Zwölf von 21 Metropolen in Nordrhein-Westfalen liegen bei Niveau und Dynamik inzwischen unter Durchschnitt. Verantwortlich sei vor allem eine "verfestigte Strukturschwäche im Revier". Gelsenkirchen belegt in der Gesamtwertung den letzten Platz, nur knapp davor liegen Herne, Duisburg und Dortmund.

Bundesweit positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Berlin kommt bei der Wirtschaftslage zwar nicht über Platz 47 hinaus, die Bundeshauptstadt legte laut der Analyse jedoch überdurchschnittlich zu und erreicht bei der jüngsten Entwicklung den neunten Rang. In allen untersuchten Städten sank demzufolge von 2005 bis 2010 die Arbeitslosigkeit, durchschnittlich um 4,5 Prozentpunkte.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bekommt ihr Geld nach eigenen Angaben von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie. Als ihr Ziel nennt sie die konsequente wettbewerbliche Ausrichtung der Wirtschafts- und Sozialordnung.

Städteranking 2011 (Gesamtergebnis in Prozentpunkten)

RangStadtWohlstandArbeitsmarktStrukturStandortGesamt
1München19,917,118,711,066,8
2Stuttgart15,815,417,610,859,6
3Münster15,316,316,910,659,0
4Karlsruhe14,215,617,810,958,6
5Frankfurt am Main15,414,218,110,758,4
6Mainz14,916,017,210,458,4
7Düsseldorf16,913,316,910,757,9
8Wiesbaden15,514,316,010,456,3
9Hamburg16,114,116,29,856,2
10Bonn15,214,316,010,455,9

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH/Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft


Dynamikranking 2011

RangStadtWohlstandArbeitsmarktStrukturStandortGesamt
1Kassel14,617,915,910,458,8
2Leipzig13,417,517,410,158,4
4Oldenburg17,414,715,29,756,9
3Erfurt15,516,217,29,057,9
5Halle (Saale)16,214,615,310,756,8
6Lübeck15,715,015,010,856,6
7Rostock12,816,117,79,656,1
8Magdeburg13,415,116,89,955,2
9Berlin13,514,516,610,455,1
10Chemnitz16,113,016,39,554,9

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH/Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

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