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Chevron droht Milliardenstrafe nach Ölpest


Chevron droht wegen Ölleck in Brasilien Milliardenstrafe

16.01.2012, 16:33 Uhr | dpa-AFX, AFP, AFP, dpa-AFX

Chevron droht Milliardenstrafe nach Ölpest . Chevron ist der zweitgrößte Ölkonzern der USA (Quelle: Reuters)

Chevron ist der zweitgrößte Ölkonzern der USA (Quelle: Reuters)

Dem Ölkonzern Chevron und seinem Partner Transocean droht wegen der von ihnen versursachten Ölverschmutzung vor der Küste Brasiliens Schadenersatzzahlung in Milliardenhöhe. Die zuständige Staatsanwaltschaft im Campos im Bundesstaat Rio teilte mit, sie werde die beiden Unternehmen auf eine Strafzahlung in Höhe von 20 Milliarden Reais (acht Milliarden Euro) verklagen. Zudem fordert sie, dass die beiden Unternehmen ihre Produktion in Brasilien einstellen.

Fehlende Umweltplanung vorgeworfen

Chevron und Transocean seien nicht in der Lage gewesen, die Schäden, die durch das Austreten von 3000 Barrel Öl entstanden sind, zu kontrollieren, heißt es in der Begründung der Staatsanwaltschaft. Der Unfall offenbare fehlende Umweltplanung und Management.

Ölkonzern dementiert Verantwortungslosigkeit

Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron teilte daraufhin mit, er sei noch nicht formell von dem Schritt der Staatsanwaltschaft informiert worden. Chevron habe aber nach dem Unfall verantwortlich gehandelt und das Leck binnen vier Tagen schließen können. Die Aufräumarbeiten kämen voran. Mit den brasilianischen Behörden habe der Konzern offen und transparent zusammengearbeitet.

Förderverbot für Chevron

Die Nationale Erdölagentur (ANP) hatte bereits ein dreimonatiges Förderverbot für Chevron verhängt. Die zuständigen Richter forderten die Staatsanwaltschaft zu schnellen Entscheidungen über die Anträge zur Strafzahlung auf.

Konzern übernimmt Verantwortung

Chevron hatte die "volle Verantwortung" für die Ölpest übernommen, die durch eine Bohrung ausgelöst worden war. Der Austritt des Öls war am 9. November entdeckt worden. Das betroffene Bohrloch befindet sich nahe dem Ölfeld Campo Frade rund 370 Kilometer vor der brasilianischen Küste. In der Nähe liegen Routen von Walen und Delfinen.

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