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Solarzellen: Chinesen wollen Sunways kaufen


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Chinesen greifen nach Sunways-Solarzellen

dpa-afx, t-online, dpa-AFX

Aktualisiert am 22.05.2012Lesedauer: 2 Min.
Solarzelle von Sunways
Solarzelle von Sunways (Quelle: dpa-bilder)
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Neue Fantasie im Solarsektor: Das chinesische Solarunternehmen LDK Solar steigt bei dem Konstanzer Solarzellen-Hersteller Sunways ein und will die Firma komplett übernehmen. Über eine Kapitalerhöhung erwirbt eine Tochter von LDK Solar ein Drittel der Anteile, teilte die Sunways AG mit. Anschließend wollen die Chinesen den übrigen Aktionären ein Übernahmeangebot zum Preis von 1,90 Euro je Aktie machen. Die Sunways-Aktie sprang um rund ein Viertel nach oben und zog den gesamten Sektor mit sich. Das Bundeskartellamt muss beide Schritte noch genehmigen.

Freude in Konstanz

Das Photovoltaikunternehmen Sunways sieht den Einstieg sowie die geplante Übernahme durch das chinesische Solarunternehmen LDK Solar positiv. Sunways-Vorstandschef Michael Wilhelm sagte in Konstanz: "Wir freuen uns, mit LDK einen strategischen Ankerinvestor gefunden zu haben, der unsere Vision der Photovoltaik-Zukunft teilt."

Rote Zahlen bei Sunways

Sunways schrieb unter anderem wegen des Preisverfalls bei Solarmodulen im dritten Quartal hohe Verluste, unterm Strich lagen sie bei 8,7 Millionen Euro. Der Umsatz betrug 23,2 Millionen Euro, was einem Rückgang von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach. Die Sunways-Aktien sind nach bisherigen Angaben zu 78 Prozent im Streubesitz, der Rest gehört Vorstand und Aufsichtsrat.

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LDK Solar mit Sitz in Xinyu City im Südosten Chinas wurde 2005 von dem Unternehmer Xiaofeng Peng gegründet und erzielte 2010 Umsätze in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro). Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei den sogenannten Wafern, einem Vorprodukt für Solarzellen und -module, hat sich aber in den vergangenen Jahren breiter aufgestellt.

Kaufrausch in China

Chinesische Solarunternehmen sind derzeit die größte Konkurrenz für deutsche Hersteller in der Branche. Der Preisdruck in Verbindung mit Überkapazitäten hat bereits zu Insolvenzen in Deutschland geführt, weitere Unternehmen bangen angesichts hoher Verluste ums Überleben. Die Chinesen profitieren unter anderem von staatlicher Förderung.

Gleichzeitig sind Übernahmen deutscher Firmen durch chinesische Konzerne nicht nur auf die Solarbranche beschränkt, manche Experten rechnen sogar mit einer Übernahmewelle in den kommenden Jahren. Auch LDK Solar hatte sein Interesse an deutschen Unternehmen bereits zu Protokoll gegeben.

Auch Q-Cells steht im Fokus

Equinet-Analyst Stefan Freudenreich erklärte, angesichts der angespannten Liquidität und der schwierigen Geschäftsperspektiven dürfte die Kapitalspritze durch LDK der einzige Weg sein, um zumindest Teile von Sunways langfristig zu erhalten. Für die gegenwärtigen Aktionäre seien die Konditionen allerdings enttäuschend, weshalb er sein Kursziel bei 1,90 Euro belasse. Das Anlageurteil bleibe bei "Hold".

Q-Cells kletterten mit einem Plus von rund fünf Prozent auf 0,54 Euro an die TecDAX-Spitze. "Die Nachricht von dem Einstieg der chinesische Solarfirma LDK Solar bei dem deutschen Solarunternehmen Sunways und der angekündigten Übernahme von Sunways durch die Chinesen tut dem ganzen Sektor gut", sagte Analystin Anna Gorelova vom Brokerhaus Steubing. Deshalb komme nun auch bei Werten wie Q-Cells Übernahmefantasie auf. Allerdings gebe es Unterschiede zwischen Sunways und Q-Cells, die gegen einen Kauf der letztgenannten Firma sprächen. So sei Sunways finanziell besser aufgestellt und kooperiere bereits seit mehr als einem Jahr mit LDK Solar bei der Herstellung von Solarmodulen.

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