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Benzinpreise: ADAC fordert Entschädigung für Pendler


ADAC fordert Entschädigung für Pendler

22.02.2012, 09:38 Uhr | dapd, dapd

Benzinpreise: ADAC fordert Entschädigung für Pendler. Pendler leiden unter hohen Spritpreisen (Quelle: dapd)

Pendler leiden unter hohen Spritpreisen (Quelle: dapd)

Wegen der immer noch horrenden Spritpreise fordert der ADAC, die Pendler zu entschädigen. Dies könne nur über eine Erhöhung der Entfernungspauschale gehen.

Mobilität wird unbezahlbar

ADAC-Präsident Peter Meyer sagte der "Bild"-Zeitung: "Besonders die Pendler leiden unter den weiterhin sehr hohen Sprit-Preisen. Gerade jetzt sollte die Politik nicht untätig dabei zusehen, wie für Millionen von Menschen Mobilität immer unbezahlbarer wird. Eine deutliche Erhöhung der Entfernungspauschale ist meiner Meinung nach alternativlos und muss unbedingt so schnell wie möglich auf die Agenda."

Expertin wendet sich gegen Steuererleichterungen

Als Reaktion auf die Rekord-Benzinpreise sieht Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die Politik und Verbraucher in der Pflicht. "Es werden schnell Steuerentlastungen gefordert. Dies macht wenig Sinn, da die Steuern zum größten Teil preisunabhängig sind. Auch nützt es wenig, vorzugeben, dass der Preis nur einmal am Tag festgelegt werden darf", sagte Kemfert dem "Nordkurier". Die Aufgabe der Politik sei es hingegen, die Weichen für nachhaltige, bezahlbare Mobilität zu stellen, sagte sie.

Auch Kunden können reagieren

Alternative Kraftstoffe und Kraftstofftechniken müssten erforscht und an den Markt gebracht werden. Die Politik müsse attraktive finanzielle Bedingungen für Alternativen schaffen, etwa im öffentlichen Nahverkehr. Auch die Kunden selbst können reagieren: "Die Autofahrer selber haben es auch in der Hand. Sie können spritsparende Autos fahren oder gleich auf Alternativen umsteigen: Beim nächsten Autokauf gleich die Anschaffung eines Erdgas-, Hybrid- oder Elektroautos erwägen" sagte Kemfert.

Bundesfinanzministerium weist Forderung zurück

Eine Sprecherin von Bundesfinanzminister Schäuble wieß die Forderung umgehend zurück. Das Ministerium erinnerte daran, dass es sich um eine verkehrsmittelunabhängige Pauschale handelt.

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