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EU will an verborgene Rohstoffschätze in Europa


EU will an verborgene Rohstoffschätze in Europa

29.02.2012, 15:06 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

EU will an verborgene Rohstoffschätze in Europa. Eine "Mangan-Knolle" gehört zu den seltenen Rohstoffen (Quelle: dpa)

Eine "Mangan-Knolle" gehört zu den seltenen Rohstoffen (Quelle: dpa)

Im Kampf um knapper und teurer werdende Rohstoffe will die EU künftig verstärkt eigene Quellen in Europa anzapfen. Schätzungen zufolge lagern in Europa Rohstoffe im Wert von etwa 100 Milliarden Euro in Tiefen von 500 bis 1000 Metern. Neue Technologien sollten helfen, in größeren Tiefen und unter schwierigen Bedingungen Rohstoffe abbauen zu können, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Der Bergbau könne von ferngesteuerten Einsätzen und Automatisierung profitieren, dazu kämen bessere Recyclingverfahren für Elektroschrott. "Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um Europas enormes Potenzial an Rohstoffen auszuschöpfen", sagte EU-Industriekommissar Antonio Tajani.

Abhängigkeit von Importen verringern

Einem Vorschlag der Kommission zufolge sollen die Mitgliedstaaten, Unternehmen und Wissenschaftler in einer Innovationspartnerschaft zusammenarbeiten. Insgesamt stünden für die Initiative ab 2014 insgesamt 90 Millionen Euro pro Jahr bereit, sagte Tajani. Eine solche Partnerschaft könne die Abhängigkeit Europas von Importen verringern.

Ziele sollen bis 2020 erreicht werden

Um die Entwicklung zu beschleunigen, schlug die Kommission konkrete Ziele vor, die bis 2020 erreicht sein sollten. Dazu zählen Pilotprojekte etwa in der Rohstoffgewinnung, mehr Effizienz beim Materialeinsatz sowie ein Netz von Forschungszentren. Auch Recycling sei entscheidend: Nach Angaben der Kommission produziert jeder EU-Bürger im Durchschnitt pro Jahr 17 Kilogramm Elektroschrott. Bis 2020 werde diese Zahl auf 24 Kilogramm steigen.

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Seltene Erden werden von China kontrolliert

Zu den knappen Rohstoffen zählen die sogenannten seltenen Erden, auf die insbesondere Elektromobilität, Windenergie, Katalysatoren, Informations- und Kommunikationstechnik angewiesen sind. China hat ein Drittel der Vorkommen der seltenen Erden weltweit, versorgt aber den Weltmarkt zu 97 Prozent. Seit 2009 beschränkt China die Exporte.

"Allianz zur Rohstoffsicherung"

Auch die deutsche Industrie will sich auf den Weltmärkten stärker in Stellung bringen und den Aufbau einer "Allianz zur Rohstoffsicherung" finanzieren. Zweck ist die Beteiligung an Rohstoffprojekten im Ausland. Zu den zwölf Gründungsfinanziers gehören die Chemieriesen BASF und Bayer, die Autobauer Daimler und BMW, der Zulieferer Bosch und der Stahlkonzern ThyssenKrupp.

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