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Opel: Befürchtungen um Stellenabbau wegen GM-Peugeot-Partnerschaft wachsen


General Motors  

Opelaner fürchten wegen Allianz GM-Peugeot Stellenabbau

05.03.2012, 09:41 Uhr | dapd, dpa, dpa, dapd

Opel: Befürchtungen um Stellenabbau wegen GM-Peugeot-Partnerschaft  wachsen. Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel (Quelle: dpa)

Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel (Quelle: dpa)

Nervosität bei Opel: Nach der angekündigten Partnerschaft zwischen der Opel-Konzernmutter General Motors und PSA Peugeot Citroën befürchten Arbeitnehmervertreter einen Stellenabbau. "Es drohen Werksschließungen, Personalabbau und Veränderung bestehender Verträge", sagte der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel der "Automobilwoche". Derweil stellte GM die Produktion des Chevrolet Volt, den es auch als Opel Ampera zu kaufen gibt, vorerst ein.

Opel und PSA sind nicht ausgelastet

Einenkel erläuterte: "Wir müssen sehen, dass die Allianz diese bestehenden Probleme nicht noch verstärkt." Der neue Opel-Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug mahnte dem Magazin zufolge: "Die Chancen und Risiken müssen fair zwischen PSA und Opel/Vauxhall verteilt werden." Derzeit gelten die PSA-Werke in Europa nur zu rund 65 Prozent als ausgelastet, die Opel/Vauxhall-Werke zu etwa 75 Prozent.

Nach früheren Informationen der Zeitung "Die Welt" aus den Konzernen sollen künftig auf zwei gemeinsamen Plattformen Autos der Marken Opel, Peugeot und Citroën vom Band laufen. Dabei sei ein Produktionsverbund vorgesehen. Das bedeute, dass Opel-Fahrzeuge in PSA-Werken hergestellt würden und umgekehrt.

Das E-Auto verkauft sich nicht

Unterdessen hält General Motors die Produktion seines Elektroautos Chevrolet Volt wegen schleppender Verkäufe für fünf Wochen an. Die Bänder im Werk Hamtramck im Bundesstaat Michigan stünden zwischen dem 19. März und dem 23. April still. 1300 Mitarbeiter sind betroffen.

Der Chevrolet Volt wird fast baugleich in Europa auch als Opel Ampera verkauft. Die Auslieferung hatte sich jedoch wegen einer brennenden Batterie nach einem US-Crashtest um mehrere Wochen verzögert. Opel hat sich vorgenommen, 10.000 der Wagen in diesem Jahr abzusetzen. Zuletzt lagen für den Ampera 6000 Bestellungen vor.

Der Wagen wird rein elektrisch angetrieben, besitzt aber auch einen Verbrennungsmotor, der bei Bedarf die Batterie auflädt. In diesem Jahr wollte GM ursprünglich 60 000 Fahrzeuge produzieren, 45 000 davon alleine für den Heimatmarkt. Doch der Konzern wurde im Januar und Februar in den USA zusammen gerade mal 1600 Volt los.

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