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China: Erneute Probleme mit Hochgeschwindigkeits-Trassen


China: Erneute Probleme mit Hochgeschwindigkeits-Trassen

13.03.2012, 15:21 Uhr | dapd, t-online.de - new, t-online.de, dapd

China: Erneute Probleme mit Hochgeschwindigkeits-Trassen. Schnellzüge in China: Ein Sicherheitsrisiko? (Quelle: dpa)

Schnellzüge in China: Ein Sicherheitsrisiko? (Quelle: dpa)

China hat offenbar große Probleme mit der Instandhaltung seiner Hochgeschwindigkeitstrassen. Die Strecken für Chinas Schnellzüge führen meist über Stelzen. Jetzt ist ein Teil, der über Feuchtgebiete führt, abgesackt.

Strecke ist noch nicht offiziell befahrbar

Nach dem Einsturz eines Teils einer Hochgeschwindigkeitsbahntrasse in Zentralchina sind die Probleme mit der Konstruktion offenbar größer als zunächst eingeräumt. Auf einer Länge von sieben Kilometern sollen die Gleise entfernt werden, nachdem sie an einigen Stellen, wo die Strecke über Feuchtgebiete führt, eingesackt waren, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Am Montag hatte es noch geheißen, nur ein 300 Meter langes Teilstück bei der Stadt Qianjiang in der Provinz Hubei sei betroffen. Die Strecke sollte im Mai in Betrieb genommen werden.

Schienen sollen verstärkt werden

"Wir entdeckten das Problem während der Testphase und beauftragen Experten damit, die Schienen zu verstärken", zitierte die Agentur den Direktor der für den Eisenbahnbau in der Provinz zuständigen Behörde, Wang Zujian. Die chinesischen Hochgeschwindigkeitstrassen werden in weiten Teilen von Stelzen getragen.

Börse straft Unternehmen ab

Nach Bekanntwerden des Vorfalls ließen die Aktionäre das Papier der zuständigen China Railway Group abstürzen. Laut Online-Portal "Emfis" kamen nach dem Einsturz Gerüchte auf, die chinesische Regierung wolle ein milliardenschweres Programm zum Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes begraben. Auch das steigerte die Nervosität am Markt.

Strecke schon einmal in den Schlagzeilen

Für Unruhe sorgt in der derzeitigen Misere vor allem, dass das Unternehmen Medienberichten zu Folge versucht hatte, Berichte über die Probleme am Bau zu verhindern. Die chinesische Wochenzeitschrift "Time Weekly" hatte sich demnach bereits am Monatsanfang kritisch mit Schlamperei am Bau befasst. Auch diese Vorwürfe wurden vom Bauunternehmen "China Gezhouba Group" scharf zurückgewiesen.

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