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John Carter: Mars-Abenteuer brockt Disney-Filmstudio Verlust ein

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Flop: Disney verliert durch "John Carter" 200 Millionen

20.03.2012, 12:11 Uhr | dpa, dpa-AFX, dpa-AFX, dpa

John Carter: Mars-Abenteuer brockt Disney-Filmstudio Verlust ein. Ausschnitt aus dem Film "John Carter" - für Disney keine Erfolgsgeschichte (Quelle: Disney/AP)

Ausschnitt aus dem Film "John Carter" - für Disney keine Erfolgsgeschichte (Quelle: Disney/AP)

Der nächste Flop für die Traumfabrik Disney: Das Mars-Abenteuer "John Carter" wird richtig teuer und statt des erhofften Megahits zu einem teuren Misserfolg. Der Unterhaltungskonzern stellt sich auf den Verlust von 200 Millionen Dollar ein, kündigte Disney nach US-Börsenschluss am Montag an.

Das Disney-Filmstudio werde als Folge das Vierteljahr mit einem operativen Verlust von 80 bis 120 Millionen Dollar abschließen.

US-Kinogänger haben kein Interesse

Das finanzielle Debakel zeichnete sich bereits seit einiger Zeit ab. Der Film soll rund 250 Millionen Dollar gekostet haben - plus weitere rund 100 Millionen, die für Werbung ausgegeben wurden. Trotzdem ließ das Abenteuer nach dem Buch von "Tarzan"-Erfinder Edgar Rice Burroughs, in dem es einen Soldaten aus dem amerikanischen Bürgerkrieg auf den Mars verschlägt, die US-Kinogänger kalt. Selbst am Eröffnungswochenende spielte der Film nur etwa 30 Millionen Dollar ein. Spätestens da war klar, dass Disney massiv Geld verlieren wird.

Das Interesse außerhalb der USA war etwas größer, insgesamt spielte "John Carter" bisher weltweit 184 Millionen Dollar ein. Allerdings müsste der Film nach Einschätzung von Experten rund das Doppelte der Produktionskosten einnehmen, damit Disney auf schwarze Zahlen kommt, denn ein erheblicher Teil der Erlöse bleibt bei den Kinos.

Große Erwartungen enden im Debakel

Disney hatte sehr große Erwartungen in "John Carter" gesetzt. Laut Medienberichten hofften Studio-Verantwortliche im besten Fall sogar auf eine Antwort auf James Camerons "Avatar", den erfolgreichsten Film der Geschichte. Es war der erste nicht-animierte Film von Regisseur Andrew Stanton, der beim Studio Pixar große Erfolge mit den Computer-Trickfilmen "Findet Nemo" und "Wall-E" gefeiert hatte.

Als Umfragen vor dem Kinostart ein desaströses Abschneiden des neuen Films verhießen, gingen bereits die Schuldzuweisungen los. Anonyme Studio-Verantwortliche erzählten Hollywood-Journalisten, der in diesem Geschäft unerfahrene Stanton habe nicht auf Marketing-Experten gehört und zu viel Kontrolle über den Film an sich gerissen. Seine Pläne für Fortsetzungen kann er jetzt wahrscheinlich vergessen.

Zuletzt etliche Flops

Für das Disney-Studio ist es schon der nächste kostspielige Misserfolg. Vor einem Jahr ging der Animationsfilm "Milo und Mars" an den Kassen unter. Zuvor schnitten auch "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" und "Duell der Magier" deutlich schlechter als erwartet ab. In diesem Sommer gilt aber der Superhelden-Film "Avengers" als sicherer Hit.

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