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Sony: Dramatische Verluste und weltweiter Stellenabbau


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Sony mit Rekordverlust - drastischer Stellenabbau geplant

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 12.04.2012Lesedauer: 3 Min.
Sony plant angeblich drastischen Stellenabbau
Sony plant angeblich drastischen Stellenabbau (Quelle: Reuters-bilder)
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Die Lage beim japanischen Elektronikkonzern Sony spitzt sich offenbar dramatisch zu: Der Milliarden-Verlust wird doppelt so hoch ausfallen wie bisher befürchtet. Der Hersteller der Playstation revidierte seine Ertragsprognose für das am 31. März abgelaufene Geschäftsjahr drastisch nach unten und geht jetzt von einem Rekordverlust von 520 Milliarden Yen (4,9 Milliarden Euro) aus. Im Februar war der einstige Vorzeigekonzern noch von einem Fehlbetrag von 220 Milliarden Yen ausgegangen. Weltweit werden zig-tausend Arbeitsplätze abgebaut.

Sony nannte als Grund für die Verluste erhöhte Steueraufwendungen vor allem in den USA, was dem Unternehmen zusätzliche Kosten von 300 Milliarden Yen bescherte. Damit steckt Sony im nunmehr vierten Jahr in Folge tief in den roten Zahlen fest. An Umsatz erwartet der Konzern weiterhin 6,4 Billionen Yen, hieß es.

Massive Probleme im Fernseh-Geschäft

Sony kämpft schon seit Jahren mit massiven Problemen. Dem Kerngeschäft mit Unterhaltungselektronik wie Fernseher machen ein massiver Preisverfall, eine schwächelnde Nachfrage und der starke Yen zu schaffen. Bei den immer wichtiger werdenden Smartphones konnte das bisherige Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson nicht mit Marktführern wie Apple und Samsung mithalten. Und auch Spielekonsolen wie die Playstation sind in Zeiten von Smartphone-Spielen nicht mehr so lukrativ wie einst. Die Sony-Aktie verlor am Dienstag im deutschen Handel rund zehn Prozent an Wert.

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Weltweit sollen 10.000 Arbeitsplätze wegfallen

Sonys neuer Chef Kazuo Hirai will an diesem Donnerstag in Tokio seine Strategie vorstellen, um das einstige Vorzeigeunternehmen aus der Krise zu führen. Am Donnerstag wurde der Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Die Stellenstreichungen sind für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2013 geplant und erstrecken sich über die ganze Gruppe, wie Sony in Tokio mitteilte. Die Hälfte der Stellenstreichungen solle durch die bereits bekanntgegebene Konsolidierung des Chemiegeschäfts sowie kleinerer und mittlerer LCD-Bereiche erfolgen. Doch mit Stellenstreichungen alleine wird Hirai den Pionier der Elektronikbranche, der einst den Walkman erfand und in den 80er Jahren von Erfolg zu Erfolg eilte, nicht wieder auf Kurs bringen können, meinen Experten.

Hirai hatte die Führung des Konzerns offiziell am 1. April von Howard Stringer übernommen, der nach sieben Jahren an der Spitze fortan den Verwaltungsrat leitet. Der Pionierkonzern der Elektronikbranche, der unter anderen den Walkman erfand, hat mit starker Konkurrenz zu kämpfen - vor allem durch Samsung und Apple.

Neuer Chef will Sony aus den Problemen führen

Hirai - Spitzname Kaz - machte sich zunächst einen Namen damit, die Computerspiel-Sparte auf Profit zu trimmen. Als Sony sich im März vergangenen Jahres dann neu organisierte, übernahm Hirai die Sparte für Endverbraucher, die unter anderem für Fernseher, Foto, Video und Spiele zuständig ist. Er will jetzt den Investoren beweisen, dass sein neues Team auf dem richtigen Weg ist, Sony aus den Problemen zu führen. So will er die Angebote des Konzerns besser miteinander vernetzen, woran allerdings auch schon sein Vorgänger arbeitete.

LCD-Geschäfte zusammen gelegt

Im vergangenen Monat kündigte das Unternehmen die Initiative "One Sony" an, die künftig die Bereiche Spiele, Mobile und Digital Imaging zu den drei Säulen des Konzerns machen soll. Im März hatte Sony zudem den Verkauf seines Chemiegeschäfts an die staatliche Entwicklungsbank von Japan bekanntgegeben. Am 1. April legten Sony, Toshiba und Hitachi ihre kleinen und mittleren LCD-Geschäfte zusammen. Insgesamt sind von diesen beiden Entwicklungen nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich 5000 Mitarbeiter - etwa 2000 durch die LCD-Fusion sowie weltweit 3000 durch den Chemiespartenverkauf - betroffen.

Stellenabbau dürfte sich über mehrere Bereiche erstrecken

Doch Hirai scheint noch drastischere Schritte zu planen. Ging es bei früheren Umstrukturierungen vornehmlich um den Verkauf oder die Konsolidierung von Produktionsstandorten, so ist laut der Wirtschaftszeitung "Nikkei" diesmal auch der Verkaufs- und administrative Bereich des Unternehmens betroffen. Zwar sei noch nicht klar, wie viele weitere Stellen im In- und Ausland gestrichen werden sollen. Doch dürfte sich der geplante Stellenabbau über mehrere Bereichen sowohl im Mutterhaus wie auch bei Gruppenunternehmen erstrecken, hieß es.

Sony plane seine Konsolidierung durch das Abstoßen von Bereichen zu forcieren, die nur einen geringfügigen Beitrag leisteten, berichtete die Zeitung weiter. Zuletzt hatte Sony im Rahmen eines im Dezember 2008 verkündeten Restrukturierungsprogramms in Reaktion auf die globale Krise in Folge der Pleite der US-Bank Lehman 16.000 Stellen gestrichen und fünf seiner neun Fernseher-Produktionsstandorte geschlossen.

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