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Nokia schreibt rote Zahlen - Aktie bricht ein und Besserung ist nicht in Sicht


Nokia schreibt rote Zahlen - Aktie bricht ein

12.04.2012, 16:17 Uhr | dapd

Nokia schreibt rote Zahlen - Aktie bricht ein und Besserung ist nicht in Sicht. Der finnische Handyhersteller Nokia kommt nicht auf die Beine (Quelle: dpa)

Der finnische Handyhersteller Nokia kommt nicht auf die Beine (Quelle: dpa)

Nokia hat im ersten Quartal die eigenen Erwartungen an sein Handygeschäft verfehlt - und Besserung ist nicht in Sicht. Am Mittwoch warnte der finnische Handyhersteller auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen, der harte Wettbewerb auf den Schwellenmärkten und sinkende Margen im Geschäft mit Smartphones drückten das Ergebnis unter die eigenen Vorhersagen. Anleger reagierten geschockt: Nokia-Aktien brachen nach Bekanntwerden der Nachricht ein und stabilisierten sich am späten Nachmittag erst mit einem Minus von gut 15 Prozent bei rund 3,25 Euro.

Die Finnen kämpfen vor allem im Segment der gefragten und profitablen Smartphones seit längerem mit wenig Erfolg gegen die Konkurrenz von Apples iPhone und Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android. Nokia kooperiert dagegen mit Microsoft und setzt auf dessen Windows-Phone-Plattform.

Samsung und Apple können Punkte gutmachen

Allein im vergangenen Jahr büßte der nach Stückzahl immer noch größte Handyhersteller der Welt nach Daten des IT-Marktforschers Gartner fast vier Prozentpunkte am weltweiten Gesamtmarkt ein und kam noch auf 23,4 Prozent. Samsung konnte dagegen auf Platz zwei knapp zwei Punkte und Apple auf Rang drei sogar fast vier Punkte gutmachen.

Nun kassierte Konzernchef Stephen Elop auch die Aussichten für das erste Vierteljahr 2012 und machte wenig Hoffnung für das laufende Quartal. Die operative, nicht nach dem IFRS-Standard bilanzierte Marge werde für Januar bis März bei minus drei Prozent liegen, nachdem zuvor noch ein Bereich zwischen plus zwei und minus zwei Prozent angekündigt war. Auch im zweiten Quartal werde ein operativer Verlust von etwa drei Prozent des Umsatzes erwartet. Zum Vergleich: Anfang 2011 hatte die Nicht-IFRS-Marge noch bei 9,8 Prozent gelegen, im zweiten Quartal waren es immerhin noch 6,7 Prozent.

Schneller sparen statt neue Offensive

"Unser enttäuschendes Ergebnis in der Devices&Services-Sparte im ersten Quartal und der Ausblick auf das zweite Quartal zeigen, dass dieses Geschäft weiter mitten im Umbruch steckt", sagte Elop. Dabei hatte der Konzern noch Ende Februar mit der Vorstellung gleich mehrerer neuer Handys und Smartphones versucht, wieder in die Offensive zu kommen. "Wir verfolgen die Mission, ein drittes Ökosystem zu schaffen", hatte der Nokia-Chef damals auf der Branchenschau Mobile World Congress in Barcelona gesagt.

Nun rechnet Nokia im ersten Quartal in seiner Handy-Sparte mit einem Gesamtumsatz von 4,2 Milliarden Euro, wobei einfache Mobiltelefone 2,3 Milliarden und Smartphones 1,7 Milliarden Euro beisteuern sollen. Ausführliche Zahlen will Nokia am Donnerstag kommender Woche vorlegen.

Neue Handymodelle für den Markt

Um die Probleme in den Griff zu bekommen, wollen die Finnen weiter in ihre Windows-Smartphones der Lumia-Serie investieren und im zweiten Quartal neue Handy-Modelle auf den Markt bringen. Zudem sollten "die geplanten Kostensenkungen beschleunigt" und falls nötig "zusätzliche und bedeutende strukturelle Maßnahmen" ergriffen werden, hieß es in der Mitteilung ohne Details zu nennen.

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