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Otto-Versand erwägt Stellenabbau


Otto-Versand  

Otto-Versand erwägt Stellenabbau

20.04.2012, 13:09 Uhr | dpa-AFX, dapd, t-online.de

Otto-Versand erwägt Stellenabbau. Die Otto-Gruppe beschäftigt weltweit 50.000 Mitarbeiter (Quelle: dpa)

Die Otto-Gruppe beschäftigt weltweit 50.000 Mitarbeiter (Quelle: dpa)

Die Versandhausgruppe Otto konnte zuletzt nur noch wenig Gewinn einfahren. Nun soll eine Umstrukturierung wieder mehr Geld in die Kassen spülen. Der Konzern will dazu die drei Firmen Otto-Versand, Schwab und Baur enger zusammenführen. Dabei werden vermutlich auch Stellen gestrichen. Einen Kahlschlag soll es aber nicht geben.

Otto-Umbau: 4000 Jobs betroffen

Von der Umstrukturierung seien rund 4000 Mitarbeiter bei den drei Universalversendern betroffen. Das Projekt solle im Herbst umgesetzt werden. Dabei werden voraussichtlich in Hamburg (Otto), Burgkunstadt (Baur) und Hanau (Schwab) Jobs wegfallen. "Dieser Restrukturierungsprozess kann auch zu einem Arbeitsplatzabbau führen", sagte Otto-Sprecher Thomas Voigt dem "Hamburger Abendblatt" und bestätigte damit einen Bericht der "Lebensmittelzeitung.

Universalversender unter Druck

Die drei Anbieter sind sogenannte Universalversender, sie bieten Kleidung, Möbel, Haushaltswaren und mehr. Diese Gruppe gerät aber mit dem Aufstieg des Internets immer mehr unter Druck durch die Spezialversender, die sich auf eine Warengruppe konzentrieren und oft bessere Preise und ein umfangreicheres Angebot machen. Das sind etwa Anbieter wie der Internet-Schuhhändler Zalando oder Internetgeschäfte der Elektronikanbieter Saturn und Mediamarkt.

Umsatzrückgang bei Otto

Der klassische Universalversender Otto-Versand etwa fuhr im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von 2,1 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro ein. Der gesamte deutsche Versandhandel legte dagegen um mehr als zwölf Prozent zu. Innerhalb der Otto-Gruppe liefern Spezialfirmen wie Sport-Scheck bessere Zahlen.

50.000 Mitarbeiter bei Otto

Zur Otto Group gehören nach Angaben des Sprechers 123 Unternehmen in über 20 Ländern mit 50.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von elf Milliarden Euro. Die Universalversender Baur, Otto und Schwab machen zusammen 2,5 Milliarden Euro Umsatz, davon rund zwei Drittel über den Internethandel, den Rest über Katalog-Bestellungen.

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