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Bestechungsverdacht: Razzia bei Knauf


Bestechungsverdacht: Razzia bei Gipsgigant Knauf

27.04.2012, 16:25 Uhr | t-online.de, dapd

Bestechungsverdacht: Razzia bei Knauf. Beim Gipsspezialisten Knauf wird derzeit wegen des Verdachts auf Korruption ermittelt (Quelle: imago images)

Beim Gipsspezialisten Knauf wird derzeit wegen des Verdachts auf Korruption ermittelt (Quelle: imago images)

Wegen des Verdachts auf Bestechung, Untreue und Steuerhinterziehung beim Baustoffhersteller Knauf im unterfränkischen Iphofen haben Polizei, Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft dort mehrere Geschäfts- und Privaträume durchsucht. Bei der zweitägigen Razzia seien auch Privatobjekte in Frankreich sowie Wohn- und Geschäftsräume in vier algerischen Gemeinden ins Visier der Fahnder geraten, teilten das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Würzburg mit.

Führungskräfte unter Korruptionsverdacht

Die Ermittlungen richten sich den Angaben nach gegen drei Deutsche im Alter von 62, 59 und 80 Jahren - zwei leitende Angestellte und ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung. Sie sollen einem früheren Mitarbeiter der Firma eine sechsstellige Euro-Summe zur Bestechung von Amtspersonen in Algerien zur Verfügung gestellt haben.

Weiterhin sollen die Führungskräfte den ehemaligen Beschäftigten veranlasst haben, dieses Geld als ordnungsgemäße Betriebsausgaben zu verbuchen. Einer der Verdächtigen habe bereits ein Teilgeständnis abgelegt, hieß es. Die drei seien aber auf freiem Fuß.

Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt

An der Durchsuchungsaktion am 24. und 25. April waren den Angaben nach 34 Beamte des Landeskriminalamtes, 22 Beamte der Steuerfahndung, drei Beamte des Polizeipräsidiums Mittelfranken und sechs Staatsanwälte beteiligt. Demnach ist umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden, dessen Auswertung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Weitere Angaben wurden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht gemacht.

Das Familienunternehmen gehört nach eigenen Angaben mit mehr als 150 Produktionsstätten weltweit zu den führenden Baustoffherstellern. Der Gipsspezialist beschäftigt 23.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern und erwirtschaftete 2010 mehr als fünf Milliarden Euro.

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