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BMW mit Rekordzahlen im ersten Quartal

Automobilhersteller  

BMW mit Rekordzahlen im ersten Quartal

03.05.2012, 10:41 Uhr | dapd, dpa, t-online.de

BMW mit Rekordzahlen im ersten Quartal. BMW meldet Rekord-Quartalszahlen (Quelle: dpa)

BMW meldet Rekord-Quartalszahlen (Quelle: dpa)

Der Autokonzern BMW hat in den ersten drei Monaten des Jahres den besten Start der Firmengeschichte hingelegt. Der Autohersteller habe im ersten Quartal von Januar bis März 2012 Rekordwerte bei Autoverkäufen, Umsatz und Gewinn eingefahren, erklärte Konzernchef Norbert Reithofer am Donnerstag. Die BMW-Aktie reagierte an der Börse freundlich.

Der Konzernüberschuss stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Der Umsatz habe sich um 14 Prozent auf 18,29 Milliarden Euro erhöht. Die Zahl der Auslieferungen legte um mehr als 40.000 auf 425.528 zu.

Alle Marken auf Rekordkurs

BMW will auch im Gesamtjahr neue Rekorde aufstellen. "Wir streben 2012 weiterhin neue Bestmarken bei Absatz und Konzernergebnis vor Steuern an", sagte Reithofer. Die BMW Group wolle von allen drei Marken - BMW, Mini und Rolls-Royce - so viele Fahrzeuge verkaufen wie noch nie. In den ersten drei Monaten steigerte der Konzern den Absatz von BMW-Fahrzeugen um elf Prozent auf 356.548. Die Marke Mini legte um zwölf Prozent auf 68.210 zu. Von der Luxusmarke Rolls-Royce verkaufte das Unternehmen 770 Fahrzeuge. Das sind 47 mehr als im Jahr zuvor.

Mit seinen Autos setzte BMW im ersten Quartal insgesamt 16,16 Milliarden Euro um. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 12,4 Prozent. Der Umsatz mit Motorrädern legte um knapp 13 Prozent auf 448 Millionen Euro zu. BMW verkaufte mit 27.015 knapp acht Prozent mehr Motorräder als ein Jahr zuvor.

Audi und Daimler auf die Plätze verwiesen

Wie Audi oder Daimler spüren die Münchner nichts von einer Autokrise, auch wenn wie bei fast allen Herstellern die Geschäfte vor allem in Westeuropa nicht ganz so gut laufen. BMW verzeichnete im ersten Quartal auf dem Heimatkontinent nur ein kleines Plus von 0,5 Prozent. Auch bei der Profitabilität verwies BMW Audi und Daimler erneut auf die Plätze: Die sogenannte Ebit-Marge, die das Verhältnis von Umsatz zum operativen Ergebnis ausdrückt, lag im Startquartal bei 11,6 Prozent. Audi hatte bereits am Mittwoch eine Rekordbilanz für das erste Quartal vorgelegt. Die Volkswagen-Tochter steigerte ihr operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Viertel auf 1,4 Milliarden Euro und den Umsatz um 18 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro.

Daimler hatte zwar im Auftaktquartal ebenfalls einen Absatzrekord verbucht, der Umsatz der Sparte Mercedes-Benz Cars wuchs um acht Prozent auf 14,9 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen uns Steuern (Ebit) ging aber leicht auf 1,252 Milliarden Euro zurück. Die Umsatzrendite sank bei Daimler deswegen im ersten Quartal von 9,3 auf 8,4 Prozent.

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