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Münchner Investor Dubag kauft Schlecker-Tochter Ihr Platz


Münchner Investor kauft Schlecker-Tochter Ihr Platz

09.05.2012, 19:21 Uhr | t-online.de, AFP

Münchner Investor Dubag kauft Schlecker-Tochter Ihr Platz. Das Münchner Unternehmen Dubag kauft die Schlecker-Tochter Ihr Platz (Quelle: imago images)

Das Münchner Unternehmen Dubag kauft die Schlecker-Tochter Ihr Platz (Quelle: imago images)

Der Insolvenzverwalter hat für die Schlecker-Tochter Ihr Platz einem Bericht zufolge einen neuen Besitzer gefunden. Die mit ihrer Muttergesellschaft in die Insolvenz gegangene Drogeriekette aus Osnabrück gehe komplett an die Münchner Beteiligungsgesellschaft Dubag, berichtete die Onlineausgabe der "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf an den Vorgängen beteiligte Personen. Demnach stehen die Verhandlungen zwischen Ihr-Platz-Insolvenzverwalter Werner Schneider und Dubag kurz vor dem Abschluss.

Keine weiteren Einschnitte geplant

Der neue Investor wolle alle 480 noch bestehenden Filialen von Ihr Platz erhalten und die auf 4700 Mitarbeiter geschrumpfte Belegschaft nicht weiter zusammenstreichen, berichtet die "Wirtschaftswoche" weiter. Auch das Management aus Schlecker-Zeiten werde nicht ausgetauscht, sondern solle durch weitere Führungskräfte unterstützt werden. In einem Brief vom Dienstag habe Schneider bereits die Lieferanten darüber informiert, dass er nach "langwierigen Verhandlungen" mit Dubag handelseinig sei.

Spezialist für Neuausrichtung von mittelständischen Unternehmen

Ihr Platz ist das vierte Investment der 2009 gegründeten Dubag. Seit 2010 übernahm die Dubag den irischen Henkel-Zulieferer IDC, den Berliner Speichermedienhersteller BOD Berlin Optical Disc und den Wiesbadener Generikahersteller Sigam. Alle hält sie zu jeweils 100 Prozent. Dubag sieht sich als Spezialist für die "Neuausrichtung von mittelständischen Unternehmen“ und bevorzugt laut Homepage „Unternehmen in Sondersituationen“.

Ein früherer Versuch, im Einzelhandel Fuß zu fassen, misslang allerding:. Die von Dubag im April 2010 ausgehandelte Übernahme von 160 Filialen mit 4300 Mitarbeitern aus der Woolworth-Insolvenz scheiterte am Vermieter der Woolworth-Immobilien.

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