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Börse: Modehersteller drängen auf den Anleihemarkt


Über den Laufsteg an die Börse

06.06.2012, 12:28 Uhr | Der Aktionär, Der Aktionär

Börse: Modehersteller drängen auf den Anleihemarkt. Modehersteller haben den Anleihenmarkt im Visier (Quelle: Reuters)

Modehersteller haben den Anleihenmarkt im Visier (Quelle: Reuters)

In der nächsten Zeit könnten die Modehersteller René Lezard und Steilmann-Boecker den Anleihemarkt bereichern. "Der Aktionär" wirft eine Blick auf die Unternehmen.

Die Idee kam Thomas Schäfer im Urlaub in Frankreich: René Lezard sollte sein Modekonzern heißen. Seitdem wird Schäfer auch schon mal als Monsieur Lezard angesprochen. Vor rund 34 Jahren gründete der Sohn eines Strickwarenherstellers das Unternehmen. Seitdem hat sich viel getan. Produziert wird mitten in der Provinz: in Schwarzach am Main rund 20 Kilometer von Würzburg entfernt. Verkauft wird in erster Linie in Großstädten wie Berlin und Düsseldorf. Die Shops sind hip. Genau wie die Mode selbst. Zu verdanken hat dies René Lezard sicherlich unter anderem dem zuletzt eingekauften Designer Matthias Heitzler.

Zahlen machen eine gute Figur

Auch die Zahlen können sich sehen lassen. Im Geschäftsjahr 2010/11 erzielte René Lezard einen Umsatz von 48,9 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 14 Prozent. Medienberichten zufolge plant der Modekonzern in den nächsten Monaten die Ausgabe einer Unternehmensanleihe. Diese würde für das Segment sicher eine Bereicherung darstellen.

Noch mehr Mode für den Anleihe-Markt

Auch Steilmann-Boecker Fashion will via Anleihe an der Börse eine gute Figur abgeben. Das Modelabel ist in erster Linie in Nordrhein-Westfalen präsent. 15 Modehäuser und Outlets sorgten 2011 für einen Umsatz von 56 Millionen Euro bei einem bereinigten Vorsteuergewinn von 3,3 Millionen Euro. Neben "Steilmann" oder "Apanage" gehört noch die bekannte Herrenmarke "Stones" zum Sortiment.

Crashkurs in Berlin

Hartmut Mehdorn ist dagegen derzeit wirklich nicht zu beneiden. Der Chef der Billigfluglinie Air Berlin hat alle Hände voll zu tun. Berlin, Frankfurt, München, der Terminplan ist prall gefüllt. Viele Stellschrauben muss Mehdorn in den nächsten Wochen noch nachjustieren. Schließlich ist Air Berlin stark ins Trudeln gekommen. Im ersten Quartal 2012 flog die Airline einen Umsatz von 812,9 Millionen Euro ein, immerhin eine Steigerung um vier Prozent. Das EBIT allerdings bleibt tiefrot. 149,3 Millionen Euro Miese muss Air Berlin verkraften.

Eröffnung des Flughafens verschoben

Vor Kurzem gab es einen erneuten Rückschlag für Mehdorn und Co. Die mit viel Tamtam angekündigte Eröffnung des neuen Hightech-Flughafens Berlin-Brandenburg wurde kurzerhand um schlappe zwölf Monate verschoben. Eine kostspielige Panne, nicht nur für die Stadt selbst, sondern auch für Air Berlin. Die Meldung belastete zuletzt erneut die Anleihekurse des Billigfliegers. Anleger sollten weiterhin einen großen Bogen um die Anleihe machen.

Hinweis
Diese Publikation beruht auf Quellen, die die Wirtschaftsredaktion für zuverlässig hält, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit jedoch keine Gewähr übernommen wird. Die Analyse gibt eine unverbindliche Auffassung über den Markt bzw. die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, die nicht unbedingt der Meinung der Deutschen Telekom AG bzw. seiner Mitarbeiter entspricht. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für weitere zeitnahe Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihren Anlageberater.

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