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Gaskartell: Millionenstrafe gegen E.ON


Gaskartell: Millionenstrafe gegen E.ON

29.06.2012, 13:03 Uhr | dpa-AFX, AFP

Gaskartell: Millionenstrafe gegen E.ON. E.ON zählt zu Deutschlands größten Energiekonzernen (Quelle: dpa)

E.ON zählt zu Deutschlands größten Energiekonzernen (Quelle: dpa)

Der Energiekonzern E.ON und die französische GDF Suez müssen wegen Kartellabsprachen auf dem Erdgasmarkt Geldbußen von je 320 Millionen Euro zahlen. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. (Az: T-360/09 und T-370/09)

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Illegale Absprache über Inlandsmärkte

Laut Urteil hatte die heute zu E.ON gehörende Ruhrgas AG mit der französischen GDF 1975 vereinbart, gemeinsam die Gasfernleitung MEGAL zu bauen, um russisches Gas nach Deutschland und Frankreich zu importieren. Dabei seien die beiden Konzerne übereingekommen, das Gas nicht auf dem Inlandsmarkt des jeweils anderen Unternehmens zu verkaufen.

Gericht senkt Strafzahlung

Dagegen gingen die Wettbewerbshüter der EU vor. Gegen die 2009 von der EU-Kommission verhängte Strafe klagten beide Unternehmen. Das Gericht bestätigte die damalige Entscheidung nun, sah den Zeitraum, in dem die beiden Unternehmen den Wettbewerb behinderten, aber als kürzer als bisher angenommen an.

Daher reduzierte es die Strafen. Statt den bisher festgesetzten jeweils 553 Millionen Euro müssen das deutsche und das französische Unternehmen nun je eine Geldbuße von 320 Millionen Euro zahlen, teilte das Gericht mit.

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