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Bristol-Myers Squibb übernimmt Biotech-Konzern


Bristol-Myers Squibb übernimmt Biotech-Konzern

02.07.2012, 12:03 Uhr | dpa

Bristol-Myers Squibb übernimmt Biotech-Konzern. Bristol-Myers Squibb bietet Milliarden für Amylin (Quelle: dapd)

Bristol-Myers Squibb bietet Milliarden für Amylin (Quelle: dapd)

In der Pharmabranche dreht sich das Übernahmekarussell: Der US-amerikanische Konzern Bristol-Myers Squibb (BMS) will das auf Diabetes-Medikamente spezialisierte Biotechnologieunternehmen Amylin übernehmen und dafür tief in die Tasche greifen. BMS bietet den Amylin-Aktionären 31 Dollar je Anteil oder insgesamt 5,3 Milliarden Dollar. Am Freitag hatte die Aktie bei 28,20 Dollar gelegen.

Inklusive der übernommenen Schulden und einer Zahlung an den Konkurrenten Eli Lilly, der bisher vertragliche Verbindungen mit dem Diabetes-Experten hat, summiert sich der Kaufpreis für Amylin auf rund sieben Milliarden Dollar.

BMS auf Einkaufstour

Bristol-Myers Squibb hat erst kürzlich den Patentschutz für das wichtigste Medikament Plavix verloren und sucht jetzt neue Pharmaprodukte. So hatten die New Yorker im Januar bereits die Übernahme des Hepatitis-C-Spezialisten Inhibitex für 2,5 Milliarden Dollar angekündigt.

Bei Amylin ist BMS jetzt bereit, einen deutlich höheren Preis zu zahlen. Bereits im Februar war eine Übernahme ausgelotet worden; damals wollte BMS 22 Dollar für eine Amylin-Aktie ausgeben. Dies war den Verantwortlichen jedoch zu wenig. Prompt meldeten Branchengrößen wie AstraZeneca, Merck & Co und Sanofi Interesse an.

Kooperation mit AstraZeneca

Der deutlich aufgestockten Offerte von Bristol-Myers Squibb stimmte der Amylin-Verwaltungsrat zu und empfahl den Aktionären, das aufgestockte Gebot anzunehmen. Amylin setzte im vergangenen Jahr rund 650 Millionen Dollar um - 2012 sollen es rund fünf Prozent mehr werden.

Sobald die Übernahme unter Dach und Fach ist, will BMS den Konkurrenten AstraZeneca mit ins Boot holen, um die Amylin-Produkte weiterzuentwickeln. AstraZeneca wolle sich die Kooperation rund 3,4 Milliarden Dollar kosten lassen und wäre dann zur Hälfte an möglichen Gewinnen mit Amylin-Medikamenten beteiligt, heißt es.

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