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Bundesbank: Deutsche Wirtschaft trotzt Euro-Schuldenkrise


Bundesbank: Deutsche Wirtschaft trotzt Euro-Schuldenkrise

23.07.2012, 13:08 Uhr | dpa-AFX

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft trotzt Euro-Schuldenkrise. Die Bauwirtschaft stützt derzeit die Konjunktur (Quelle: Archiv)

Die Bauwirtschaft stützt derzeit die Konjunktur (Quelle: Archiv)

Rund um Deutschland verdüstert sich die Konjunktur. Vor allem in Europa setzt die Schuldenkrise und der Sparkurs vielerorts der Wirtschaft zu. Die deutsche Konjunktur zeigt sich jedoch robust. Die Bundesbank rechnet trotz Schuldenkrise mit einem moderaten Wachstum der deutschen Wirtschaft.

Bauwirtschaft stützt Konjunktur

"Zwar hat die Erzeugung der Industrie das Niveau des ersten Jahresviertels vermutlich nicht ganz gehalten, aber dies dürfte durch die lebhafte Baukonjunktur und die weiter aufwärtsgerichtete Entwicklung im Dienstleistungssektor mehr als ausgeglichen worden sein", schreibt die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juli.

"Die deutschen Exporteure konnten trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Euroraum und der globalen Bremsspuren ihre Lieferungen ins Ausland ausweiten", heißt es in dem Bericht. Zudem sei der private Konsum durch steigende Löhne und die bessere Lage auf dem Arbeitsmarkt angekurbelt worden.

Unsichere Aussichten

Insgesamt dürfte die deutsche Wirtschaft somit "im Frühjahr mit moderatem Tempo gewachsen sein". Die Aussichten seien jedoch "von großer Unsicherheit geprägt". Obwohl sich in der Industrie die Auftragsbücher füllten, blicken viele Unternehmen inzwischen weniger optimistisch in die Zukunft.

Prognose bekräftigt

Die Deutsche Bundesbank hatte im Juni ihre Wachstumsprognose für Deutschland für das laufende Jahr bekräftigt: Demnach wird das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 um 1,0 Prozent wachsen. Das wäre zwar deutlich weniger als im Vorjahr (3,0 Prozent). Aktuell jedoch stecken im Gegensatz zu Deutschland viele andere große Volkswirtschaften der Eurozone in einer schweren Krise, die Wirtschaft im Währungsraum insgesamt steuert immer mehr auf eine Rezession zu.

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