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Inflation bleibt weiter kein Problem


Bürger können wegen Inflation unbesorgt bleiben

10.08.2012, 11:11 Uhr | dpa, t-online.de

Die Inflation bleibt weiter moderat. Wie jetzt das Statistische Bundesamt mitteilte, betrug die Teuerung im Juli 1,7 Prozent. Damit können Verbraucher trotz der weiter steigenden Energiepreise vorerst aufatmen. Die seit Jahren prophezeite Preisexplosion durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken ist bislang nicht eingetreten. Allerdings wurden bestimmte Leistungen wie Reisen, Übernachtungen und Tickets deutlich teurer. Wie im Juni markiert die Rate mit 1,7 Prozent den niedrigsten Stand seit Ende 2010.

Mehlpreis explodiert, Computer billiger

Gegenüber dem Vormonat stiegen die Lebenshaltungskosten im Juli um 0,4 Prozent. In der Ferienzeit zogen vor allem die Preise für Pauschalreisen (plus 14,9 Prozent), Übernachtungen (plus 9,4 Prozent) und Flugtickets (8,7 Prozent) kräftig an.

Energie verteuerte sich im Juli um 3,9 Prozent zum Vorjahresmonat, Nahrungsmittel waren um 3,0 Prozent teurer. Deutlich mehr mussten die Verbraucher unter anderem für Obst (plus 6,9 Prozent) zahlen. Überdurchschnittlich starke Preissprünge gab es bei Mehl (plus 30,0 Prozent) und Zucker (plus 22 ,3Prozent). Dagegen wurde Elektronik wie PC (minus 20,1 Prozent) oder Fernseher (minus 10,3 Prozent) deutlich günstiger.

Lohnabschlüsse könnte Produkte verteuern

Rechne man die schwankungsanfällige Entwicklung bei Energie und Nahrungsmitteln heraus, ergäbe sich für Juli eine Inflationsrate von 1,1 Prozent, erklärten die Statistiker. Die beiden Gütergruppen machen den Angaben zufolge knapp 20 Prozent der Ausgaben privater Haushalte aus.

Im Mai war die Inflationsrate erstmals seit knapp eineinhalb Jahren wieder unter die kritische Marke von zwei Prozent gesunken. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht stabile Preise bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewahrt. Volkswirte erwarten, dass die Lebenshaltungskosten wegen der höheren Lohnabschlüsse demnächst wieder zulegen könnten. Auch die Geldpolitik der EZB könnte nach Ansicht vieler Ökonomen die Inflationsgefahr erhöhen. Die Währungshüter versuchen, mit Zinsen auf Rekordtief und Milliardenspritzen für Banken die Konjunktur zu stützen, die vor allem in den Euro-Krisenstaaten schwächelt.

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