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iPhone und iPad: Computerkonzern Apple ist wertvollstes Unternehmen aller Zeiten


Microsoft  

Erzrivale drängt Microsoft vom Thron

21.08.2012, 07:51 Uhr | dpa-AFX, dapd

iPhone und iPad: Computerkonzern Apple ist wertvollstes Unternehmen aller Zeiten. Microsoft wurde vom Thron geschmissen (Quelle: Reuters)

Microsoft wurde vom Thron geschmissen (Quelle: Reuters)

Microsoft ist nicht mehr das weltweit wertvollste Unternehmen aller Zeiten. Ausgerechnet der große Erzrivale Apple hat den Computerriesen vom Thron gestürzt. Die Apple-Aktien trieben den Börsenwert an der New Yorker Börse um drei Prozent auf 623,1 Milliarden Dollar (rund 504 Milliarden Euro) an und damit auf ein Allzeithoch von 664,74 Dollar. Der Software-Primus hatte den Rekord seit mehr als einem Jahrzehnt inne.

Apple ist eine Klasse für sich

Microsoft hatte nach Angaben von S&P Dow Jones Indices auf dem Gipfel des Dotcom-Booms am 30. Dezember 1999 einen Wert von 620,6 Milliarden Dollar erreicht.

Es ist der bisherige Höhepunkt eines beispiellosen Laufs bei Apple: Erst im vergangenen Jahr hatte der Elektronikkonzern den US-Ölmulti ExxonMobil als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Gegenwart abgelöst - und seitdem seinen Vorsprung stetig ausgebaut.

So teuer wie die DAX-Größen

Für das Geld könnte man grob gerechnet die kompletten Top Ten des deutschen Leitindex DAX kaufen, die Crème de la Crème der deutschen Wirtschaft: Von Siemens über SAP bis hin zu Daimler und Volkswagen.

Selbst verglichen mit US-Schwergewichten ist Apple eine Klasse für sich: Der einst wertvollste Konzern der Welt, der Ölmulti ExxonMobil, kommt derzeit auf 408 Milliarden Dollar. Ihn hatte Apple nach dem bahnbrechenden Erfolg des iPhone-Handys und des iPad-Tablets vor einem Jahr überholt. Google kommt auf einen Wert von 221 Milliarden Dollar und Microsoft mittlerweile auf nur noch 259 Milliarden Dollar.

Apple war kurz vor der Pleite

Dabei war Apple zwischenzeitlich fast am Ende. Das war im Jahr 1997, als Microsoft mit seinem Windows-Computern den Konkurrenten zu überrollen drohte. Doch Gründer Steve Jobs, der das Unternehmen zuvor im Streit verlassen hatte, kehrte zurück und riss das Steuer herum. Im August 2011 trat der charismatische Firmenchef wegen einer Krebserkrankung zurück, im Oktober starb Jobs.

Doch sein langjähriger Vertrauter und Nachfolger Tim Cook hat die Erfolgsgeschichte nahtlos fortgeschrieben. Noch immer sind es allerdings Steve Jobs' Ideen und Weichenstellungen, von denen Apple zehrt. Das meiste Geld bringt das iPhone; am schnellsten wächst jedoch das iPad.

Neue Produkte treiben an

Bereits Ende vergangener Woche hatte die Apple-Aktie so hoch gestanden wie noch nie. Grund ist die Vorfreude der Börsianer auf erfolgversprechende frische Produkte: In naher Zukunft werden sowohl ein neues iPhone als auch ein kleineres iPad erwartet. Zudem gibt es Spekulationen über eine Empfangsbox fürs US-Kabelfernsehen. Damit würde sich Apple einen neuen Milliardenmarkt erschließen.

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