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Studie ermittelt Oslo als teuerste Stadt der Welt


Studie: Oslo ist die teuerste Stadt der Welt

14.09.2012, 16:40 Uhr | dpa, AFP

Studie ermittelt Oslo als teuerste Stadt der Welt. In teuren Städten sind die Einkommen oft auch entsprechend hoch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Oper in Oslo: In teuren Städten sind die Einkommen oft auch entsprechend hoch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Oslo, Zürich und Tokio sind die teuersten Großstädte der Welt. Das hat die Schweizer Bank UBS in einer Studie über das Preisniveau in 72 Metropolen ermittelt. An der Spitze liegt Oslo - in der norwegischen Hauptstadt verdienen die Menschen im weltweiten Vergleich die vierthöchsten Monatseinkommen.

Für ihre Liste hatte UBS einen Warenkorb mit 122 Gütern und Dienstleistungen bestückt und dann die Preise dafür in allen untersuchten Städten verglichen. Auch die deutschen Großstädte gehören zu den teuren dieser Welt.

Frankfurt und München weit vorn

So landet Frankfurt auf Platz zwölf, München auf Platz 13 und Berlin auf Platz 33 der Tabelle. Allerdings verdienen die Menschen in den extrem teuren Städten auch besonders gut und stehen damit letztlich gar nicht so schlecht da, teilte die Bank in Zürich mit.

Die höchsten Monatseinkommen werden laut der Studie in Zürich und Genf gezahlt, gefolgt von Kopenhagen. In Zürich können sich die Menschen daher trotz der extrem hohen Preise am meisten von ihrem Geld leisten, denn nirgendwo wird so viel verdient wie dort: "Züricher Arbeiter können nach 22 Stunden Arbeit ein iPhone kaufen. In (der philippinischen Hauptstadt) Manila braucht man dafür ungefähr zwanzig Mal so lang", hieß es.

Die Studie macht die Kaufkraft der Menschen am Beispiel eines Big Macs deutlich, den man in nahezu allen Metropolen dieser Welt kaufen kann. So könne man sich den Burger in Zürich nach 13 Arbeitsminuten leisten während in Nairobi 84 Minuten nötig sind. In Frankfurt und München muss der durchschnittliche Einwohner im Schnitt 15 Minuten für einen Big Mac schuften, in Berlin 16 Minuten.

Am billigsten sind Delhi und Mumbai

Die stärksten Preissteigerungen in den vergangenen drei Jahren macht die Studie in New York, Hongkong und Dubai aus: Dort seien vor allem die Mieten massiv gestiegen. Am günstigsten ist der Lebensunterhalt in den indischen Metropolen Delhi und Mumbai. Genaue Preise nennt die Studie allerdings nicht - das Preisniveau wird lediglich in einem Index angegeben.

Die Studie wird von UBS seit 1970 alle drei Jahre veröffentlicht. Die Städte an der Spitze und am Schluss seien in all diesen Jahren weitgehend die gleichen geblieben, sagte UBS-Chefökonom Andreas Höfert. Aus Schwellenländern seien einige Städte wie Seoul aber weit aufgestiegen. Dagegen sackten Athen und Dublin im Zuge der Euro-Krise in den letzten Jahren deutlich ab - dort wurde das Leben billiger.

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