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Goldman Sachs schlägt zurück: Kritischer Manager ist "Versager"


Goldman Sachs schlägt zurück: Kritischer Manager ist ein "Versager"

19.10.2012, 12:41 Uhr | t-online.de, AFP

Goldman Sachs schlägt zurück: Kritischer Manager ist "Versager". Die Vorwürfe des Managers Greg Smith will Goldman Sachs nicht auf sich sitzen lassen (Quelle: Reuters)

Die Vorwürfe des Managers Greg Smith will Goldman Sachs nicht auf sich sitzen lassen (Quelle: Reuters)

Goldman Sachs schlägt zurück: Greg Smith, der Manager, der enthüllt hatte, die Investmentbank nenne ihre Kunden "Muppets", die es auszunehmen gelte, sei ein "Versager", heißt es in einem internen Bericht des Instituts.

Er sei frustriert gewesen wegen seiner Bezahlung und fehlender Perspektiven. Smith hatte Mitte März in einem Beitrag für die "New York Times" seinen Arbeitgeber angeprangert und das "verseuchte und zerstörerische Klima" in der Firma beklagt. Am Montag erscheint sein Buch.

Wegen zu geringem Verdienst frustriert

US-Medien zitierten aus "Goldman-Kreisen", Smith' Leistungen seien zwischen den Jahre 2007 und 2012 "im Allgemeinen abgesunken". Er habe 500.000 Dollar im Jahr verdient und einem Vorgesetzten im Dezember gesagt, er sei deshalb frustriert.

Er hoffe auf einen Verdienst von einer Million Dollar im Jahr und eine Beförderung. Als er im Januar erfuhr, wie viel Gehalt und Boni er für das Jahr 2011 tatsächlich bekommen sollte, sei er enttäuscht gewesen und habe "überreagiert". Vor seiner Kündigung habe er niemals Kritik an der Unternehmenskultur geäußert.

Rekord-Bußgeld wegen fauler Immobilienkredite

Goldman habe in Millionen von E-Mails nur einen einzigen Fall entdeckt, in dem ein Kunde als "Muppet" bezeichnet worden sei. Die Bank geht jetzt in die Offensive, weil am Montag Smith' Buch "Warum ich Goldman Sachs verließ" erscheint. Darin beschreibt er laut US-Medien ausschweifende Partys und kostenlose Urlaube der gut bezahlten Manager von Goldman Sachs. "Sich mit Kunden zu besaufen" sei regelmäßig vorgekommen.

Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC und ein Rekord-Bußgeld hatte sich Goldman Sachs bereits 2010 eingehandelt. Das Institut hatte an Kunden faule Immobilienkredite verkauft und gleichzeitig darauf gewettet, dass diese an Wert verlieren würden.

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