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Bei Unternehmensanleihen auf das Rating achten


Das müssen Sie bei Unternehmensanleihen beachten

27.11.2012, 13:30 Uhr | t-online.de, sky, dpa-tmn

Bei Unternehmensanleihen auf das Rating achten. Am Frankfurter Finanzmarkt (Quelle: dpa)

Am Frankfurter Finanzmarkt (Quelle: dpa)

In Zeiten niedriger Kapitalmarkt-Zinsen setzen immer mehr Anleger auf Firmen-Bonds - gerade deutsche Konzerne sind als Emittenten gefragt. Wer in Unternehmensanleihen investieren will, sollte vor dem Kauf aber das Rating der Unternehmen kennen. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Folgend einige weitere Punkte, die bei der Auswahl helfen.

Ratings vergleichen

Ratingagenturen prüfen fortlaufend die Kreditwürdigkeit der Unternehmen, die Anleihen herausgegeben haben. Sie nutzen dafür ihr jeweils eigenes Bewertungssystem und vergeben Noten.

Die Bewertungen geben an, mit welcher Wahrscheinlichkeit Anleger ihr Geld nach Ende der Laufzeit zurückerhalten. Das Rating ist also keine Empfehlung, sondern eine Einschätzung der analysierten finanziellen Stabilität.

Rendite und Kupon

Sowohl Rendite als auch Kupon werden in Prozent angegeben. Die Standardangabe ist der Kupon - das ist die vereinbarte Verzinsung der Anleihe, die zu festen, regelmäßigen Terminen fällig wird.

Für Anleger entscheidend ist aber die Rendite: Sie gibt an, wie viel die Sparer unter dem Strich mit dem Papier in der restlichen Laufzeit pro Jahr verdienen können. Die Rendite ergibt sich somit aus dem Verhältnis von Kupon zum Kurs der Anleihe.

Als riskant eingestufte Firmen müssen neue Geldgeber entweder mit einem höheren Zins anlocken, oder ihre Anleihe niedriger ausgeben und später teurer zurückkaufen, als solche Firmen, die als stabil gelten.

AG oder Mittelstands-Bonds

In der jüngeren Vergangenheit haben zunehmend Mittelständler, aber auch Fußballvereine oder Bäcker Anleihen herausgegeben, um sich Kapital zu beschaffen. Je kleiner die Firma, desto höher das Ausfallrisiko - und desto höher muss der Kupon sein, um den Anleger für sein Risiko zu entschädigen. Hier sollten Anleger besonders gut hinsehen, ob das Angebot zu ihnen passt.

Leichter einzuschätzen sind die Schuldscheine großer DAX-Unternehmen oder anderer am Aktienmarkt gelisteter Firmen. Große Konzerne sind transparanter, weil sie an der Börse Quartalsberichte vorlegen müssen. Zudem sind sie meist stabiler, die Chance, sein Geld wiederzusehen, ist höher als bei kleinen Unternehmen - also ist der gezahlte Zins niedriger.

Wer nicht auf einzelne Titel setzen will, kann auch zu entsprechenden Fonds greifen.

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