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"Handelsblatt": Erneut Fehltritte bei Ergo aufgedeckt

"Handelsblatt": Erneut Fehltritte bei Ergo aufgedeckt

04.01.2013, 15:20 Uhr | t-online.de - sia

"Handelsblatt": Erneut Fehltritte bei Ergo aufgedeckt. Für Ergo reißt der Ärger durch fragwürdige Machenschaften der Mitarbeiter nicht ab (Quelle: dapd)

Für Ergo reißt der Ärger durch fragwürdige Machenschaften der Mitarbeiter nicht ab (Quelle: dapd)

Der Versicherer Ergo muss sich wohl erneut groben Fehltritten seiner Mitarbeiter stellen: Wie das "Handelsblatt" meldet, weist ein Bericht der Konzernrevision auf mögliche Bestechung und die Schädigung von Versicherten hin. Dabei sollen sich Vertreter höhere Provisionen erschlichen haben.

Versicherungskunden höhere Provisionen abgeknöpft

Freie Vertreter der Ergo-Tochter Hamburg-Mannheimer hätten mit Unternehmen so genannte Kollektivverträge mit besonders günstigen Bedingungen für deren Mitarbeiter abgeschlossen, schreibt die Zeitung. Im Einzelgespräch hätten die Vertreter dann aber andere Verträge verkauft - um höhere Provisionen zu kassieren.

"Aus den damit verbundenen höheren Abschlusskosten haben sich Nachteile in Form von geringeren garantierten Monatsrenten für die Versicherten ergeben", zitiert das "Handelsblatt" aus dem Revisionsbericht. Den Vertretern habe das überhöhte Provisionswerte "in Höhe von rund 153.000 Euro“ eingebracht.

Zentrale soll an fragwürdiger Praxis beteiligt sein

Bisher habe Ergo immer auf eine Untersuchung aller 40.152 Verträge verwiesen, die nur bei 344 Kundenunternehmen "Klärungsbedarf ergeben" hätten, heißt es in dem Bericht. Laut der Konzernrevision sei die Kundenschädigung zwar das Werk von Einzeltätern gewesen, es lägen aber auch Hinweise für Beihilfe aus der Zentrale vor.

Nach Angaben von Zeugen soll etwa ein an den fragwürdigen Geschäften beteiligter Mitarbeiter einem Spezialisten der zuständigen Fachabteilung als Dank für seine "Unterstützung" eine teure Uhr geschenkt haben. In der Verwaltung seien zudem Neuverträge ohne die vorgeschriebenen "Betreuungs-Begleit-Scheine" bearbeitet worden.

Fehltritte waren schon viel früher bekannt

Diese Verfehlungen hätten viel früher geklärt werden können, seien aber über Jahre hin verschleppt worden, kritisiert die Zeitung. Die Vorgänge aus der Betrieblichen Altersvorsorge in der Verwaltung seien laut Revision schon seit dem Jahr 2003 bekannt gewesen. "Der Beschwerdekomplex hätte deutlich früher behandelt und geklärt werden können, wenn aufgrund der in den Jahren 2004 und 2006 gegebenen Hinweisen angemessen reagiert worden wäre“, steht demnach wörtlich im Bericht der Revision.

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