Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Pferdefleisch in britischen Hamburgern bei Aldi und Lidl


Pferdefleisch in britischen Hamburgern bei Aldi und Lidl

16.01.2013, 09:39 Uhr | t-online.de, dpa

Pferdefleisch in britischen Hamburgern bei Aldi und Lidl. In vielen Hamburgern wurden Spuren von Pferdefleisch entdeckt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In vielen Hamburgern wurden Spuren von Pferdefleisch entdeckt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Lebensmittelskandal mit deutscher Beteiligung sorgt für Aufregung in Großbritannien und Irland. Etliche in Supermärkten verkaufte Hamburger, unter anderem der Ketten Aldi und Lidl, haben Spuren von Pferdefleisch enthalten. Das teilte die irische Lebensmittelaufsicht FSAI mit. Bei einem Konkurrenten betrug der Anteil 29 Prozent.

"Verbraucher müssen nicht besorgt sein"

Auch Hamburger der Supermärkte Iceland, Tesco und Dunnes Stores seien betroffen gewesen. Tests hätten die DNA von Pferden in den Hamburgern nachgewiesen. Hamburger von Tesco hätten zu 29 Prozent aus Pferdefleisch bestanden. Die Spuren seien nicht gesundheitsschädlich, aber auch nicht erklärlich. "Verbraucher müssen nicht besorgt sein", hieß es von der Behörde. Die Supermärkte wollten die betroffenen Produkte aus den Regalen nehmen.

Agrarminister Simon Coveney machte einen Fleischverarbeiter an der Grenze zu Nordirland für den "völlig inakzeptablen" Fund verantwortlich, berichtete "Spiegel Online". Vermutlich sei eine wichtige Zutat entweder versehentlich oder bewusst falsch etikettiert worden, sagte Coveney dem staatlichen Rundfunksender RTE.

Regierung und Supermärkte reagieren

Mittlerweile würden Kontrolleure auch andere Betriebe überprüfen, sagte der Minister weiter. "Ein Fehler wurde gemacht, er ist durch unser System aufgefallen, wie es sein sollte, und wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit das nicht wieder passiert."

Tesco habe sich bereits entschuldigt und die mutmaßlich betroffenen Burger aus den Regalen seiner Geschäfte in den Ländern geräumt. Auch die anderen Ketten wollen die Produkte aus dem Verkauf nehmen, weiß "Spiegel Online".

Geldbuße für Lidl

Erst kürzlich wurde Lidl wegen gefährlichen Listerien im Käse zu Geldbußen von insgesamt 1,5 Millionen Euro verdonnert. Das Amtsgericht Heilbronn verhängte die Strafe laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft wegen Verstößen gegen das Lebensmittelrecht. Das Unternehmen aus Neckarsulm kündigte an, die Entscheidung anzunehmen und bedauerte, damals die Ergebnisse von routinemäßigen Untersuchungen falsch interpretiert zu haben. Zudem müssen vier Beschäftigte Geldstrafen zahlen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sie können alles tragen, wenn Sie Sie sind
MY TRUE ME - Mode ab Größe 44
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal