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E-Zigarette soll wie Arznei reguliert werden


EU will elektronische Zigaretten wie Arznei behandeln

24.01.2013, 15:08 Uhr | dapd, AFP, t-online.de

E-Zigarette soll wie Arznei reguliert werden. E-Zigarette mit verdampfender Flüssigkeit (Quelle: dapd)

E-Zigarette mit verdampfender Flüssigkeit (Quelle: dapd)

Elektronische Zigaretten mit Nikotin sollen künftig deutlich strenger reguliert werden - und zwar wie Arzneimittel. "Elektronische Zigaretten werden gleich behandelt mit Nikotin-Ersatztherapien wie Nikotin-Pflaster, Sprays oder Kaugummis", teilte die EU-Kommission auf Anfrage der "Berliner Zeitung" mit.

Dem Entwurf für die neue Tabakdirektive zufolge benötigen Produkte ab einem bestimmten Nikotingehalt eine Zulassung als Arzneimittel. Das dürfte nach Einschätzung der Kommission auf viele der derzeit auf dem Markt befindlichen Produkte zutreffen. "Wir haben zwar keine präzisen Informationen über alle derzeit auf dem Markt befindlichen E-Zigaretten gesammelt, aber es liegt nahe, dass viele die Vorgaben für Arzneimittel erfüllen oder vom Markt genommen werden müssen", zitierte die Zeitung die EU-Kommission.

Alternative zur herkömmlichen Zigarette

Die elektronische Zigarette ist ein Produkt, mit der eine oftmals, aber nicht immer nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft wird. Immer mehr Raucher entdecken sie als Alternative zur herkömmlichen Zigarette. In Deutschland soll es Anfang 2012 nach Angaben des Verbandes des E-Zigarettenhandels (VdeH) etwa zwei Millionen Konsumenten gegeben haben.

Der Regulierungsvorschlag der EU-Kommission sieht laut "Berliner Zeitung" sehr niedrige Grenzwerte vor, bis zu denen die nikotinhaltigen Produkte frei verkauft werden dürfen. Demnach darf eine Verbrauchseinheit nicht mehr als zwei Milligramm Nikotin enthalten und die Konzentration des Nikotins in der Flüssigkeit darf den Wert von vier Milligramm pro Milliliter nicht übersteigen. Derzeit gängige Produkte enthielten jedoch ein Vielfaches an Nikotin.

Rauchen mit weniger Schadstoffen

Die Interessengemeinschaft E-Dampfen sieht in der Regelung ein faktisches Verbot der nikotinhaltigen elektronischen Zigarette. "Die EU schützt ihre Bürger zu Tode", kritisierte sie gegenüber der "Berliner Zeitung". "Der Verzicht auf Tabak bei gleichbleibendem Ritual und gleichbleibender Versorgung mit Nikotin wird nicht länger möglich sein." Obwohl E-Zigaretten wesentlich weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten seien, würde eine Umsetzung des Vorschlags der EU-Kommission viele Menschen zum Tabakrauchen zurückgetrieben, warnte die Interessengemeinschaft.

Die E-Zigarette gilt als weniger schädlich, weil die Raucher unter anderem kein Kohlenmonoxid und Formaldehyd einatmen, außerdem ist der Rauch frei von Arsen, Blausäure und Teer. Das Nikotin im Rauch ist zwar ein starkes Nervengift, sein Konsum an sich gilt aber nicht als gesundheitsschädlich. Jedoch kommt es relativ schnell zu einer Nikotinabhängigkeit.

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