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Diese Zertifikate wetten auf Gold


Zertifikate: Gold tritt auf der Stelle

24.01.2013, 19:31 Uhr | ZertifikateJournal AG

Diese Zertifikate wetten auf Gold. Die Anleger setzen weiter auf Gold (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mehrere Zentralbanken stockten zuletzt ihre Goldvorräte auf (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die vergangenen Jahre waren von einem enormen Preisaufschlag bei den Edelmetallen geprägt. So lag der Wert der Feinunze Gold zur Jahrtausendwende noch bei rund 250 US-Dollar. Im Top kostete das glänzende Metall im Herbst 2011 über 1900 US-Dollar. Nach der anschließenden Korrektur bewegt sich der Preis nun seitwärts, in einer recht engen Spanne zwischen 1550 und 1800 US-Dollar.

Der Goldpreis tritt auf der Stelle

Dies ist eigentlich verwunderlich. Schließlich ist das Umfeld derzeit sehr krisenlastig. Die Sorgen um den Euro und die Angst vor einer anziehenden Inflation müssten eigentlich zu weiteren Preisaufschlägen führen. Auch von Seiten der Wirtschaftsunternehmen sollte im Zuge der freundlichen wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in der sich langsam erholenden US-Wirtschaft und dem starken Wachstum in den Schwellenländern, eine stärkere Nachfrage kommen.

Doch dies ist derzeit nicht der Fall. Offensichtlich haben die Unternehmen, die Gold benötigen, ausreichend Vorräte (ggf. via Terminbörsen auf Termin) gekauft. Und auch die Anleger finden derzeit nicht den Weg zum Edelmetall. Wohl auch, weil Gold keinerlei Zinsen abwirft. Dabei gehört die Asset-Klasse Edelmetalle und insbesondere Gold in jedes gut sortierte Depot, sei es über entsprechende Tracker-Zertifikate oder über den Kauf von Barren oder Münzen. Dieses Thema haben wir schon vielfach im ZertifikateJournal beackert.

Gold muss ins Depot

Doch die Welt der Zertifikate gibt Anlegern auch die Möglichkeit, durch kurzfristige Gold-Engagements gutes Geld zu verdienen. Dabei muss der Investor nicht zwingend auf weiter steigende Kurse setzen. Derlei Produkte dienen dann aber nicht der klassischen Langfristanlage und dem Vermögensaufbau, sie eignen sich vielmehr zur Optimierung der Rendite.

Die Reverse-Variante

Ein erstes Beispiel ist ein Reverse Bonus-Zertifikat, welches von der RBS kommt (ISIN DE000AA5T891). Es wird im Dezember des laufenden Jahres fällig und verfügt über eine Währungssicherung. Die Schwelle liegt bei 2000 US-Dollar. Sofern diese Marke bis zum Laufzeitende jungfräulich bleibt, erzielen Anleger eine Bonus-Rendite von 6,5 Prozent oder 7,1 Prozent p.a. Die Barriere liegt damit nicht nur 18,8 Prozent entfernt, sondern auch ca. 90,00 US-Dollar oder knapp fünf Prozent über dem bisherigen Rekordhoch des Edelmetalls.

Viel mehr als die Bonus-Rendite dürften Anleger allerdings nicht einfahren, obwohl der Emittent die Partizipation nicht begrenzt hat. Denn das Bonus-Niveau liegt bei 1.300 US-Dollar. Eine solch kräftige Konsolidierung erwarten wir derzeit nicht. Zudem hat das Bonus-Zertifikat bereits ein üppiges Aufgeld von rund 15 Prozent aufgebaut.

Die Alternative

Das Problem des beschriebenen Zertifikats ist die etwas lange Laufzeit, weshalb Anleger die Position via Stopp absichern sollten. Sofern Gold ein neues Rekordhoch erreicht, muss die Position glattgestellt werden.

Enger ist hingegen der Stopp bei einer kurzfristigeren Variante der RBS zu setzen. Denn bei einem weiteren Quanto Reverse Bonus-Zertifikat der Schotten (ISIN DE000AA440A7) wird schon im Juni 2013 abgerechnet. Hier darf Gold nicht über 1.900 US-Dollar klettern. Gelingt dies, fahren Anleger eine Bonus-Rendite von 4,9 Prozent oder hochgerechneten 11,7 Prozent p.a. ein. Da der Schwellenabstand lediglich 12,9 Prozent beträgt, empfehlen wir den Ausstieg bei einem Überschreiten des Zwischenhochs aus dem Oktober des Vorjahres. Damals drehte Gold bei 1.796,05 US-Dollar.

Der schnelle Rendite-Kick

Schneller ist der Anleger mit einem StayHigh-Warrant der Société Générale (ISIN DE000SG3LHM2) am Ziel, der schon am 15. März seinen Bewertungstag hat. Dabei darf die Feinunze nicht unter 1600 US-Dollar klettern, sonst kommt es zum Totalverlust. Bleibt Gold hingegen über dem rund 4,9 Prozent entfernten Knock-Out-Level, ist eine Maximalrendite von 12,2 Prozent oder 107,3 Prozent p.a. der Lohn der Wette. Den Stopp empfehlen wir hier bei einem Rutsch auf 1650 US-Dollar.

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